Federfußball: Mixed-Doppel fest in Hagener Hand

Hagen - Federfußball
Im Halbfinale standen sich die Brüder David (l.) und Christopher Zentarra (2.v.l.) zusammen mit Lina Marie Kurenbach (2.v.r.) und Kathrin Schlomm (r.) gegenüber. (Foto Karsten-Thilo Raab)

Hagen. (ktr) Die Nationalspieler Lina Marie Kurenbach von Flying Feet Haspe und Christopher Zentarra vom FFC Hagen dürfen sich rühmen, ein kleines Stück Federfußball-Geschichte geschrieben zu haben. Das Duo sicherte sich beim allerersten Mixed-Doppelwettbewerb des DFFB in der Käthe-Kollwitz-Sporthalle in Hagen den Gesamtsieg.

Obschon das Mixed-Doppel bei Welt- und Europameisterschaften ausgespielt wird, spielte die Disziplin in Deutschland als eigenständiger Wettbewerb bislang keine Rolle. Dies will der Deutsche Federfußballbund nun ändern. Lina Marie Kurenbach und Christopher Zentarra unterstrichen mit dem Gesamtsieg auch die eigenen Ambitionen, die deutschen Farben bei der WM im August in Frankreich vertreten zu wollen.

Auf dem Weg ins Finale schalteten die beiden Hagener im Anschluss an die Vorrunde im Viertelfinale Janina Kolmer und Tarik Kaufmann von CP Gifhorn mühelos mit 21:12, 21:11 aus. Im Halbfinale kam es dann zum Bruderduell. Der nach langer Verletzungspause wieder genesene David Zentarra leistete zusammen mit Jungnationalspielerin Kathrin Schlomm (beide FFC Hagen) heftigen Widerstand und musste sich knapp 24:22, 24:26, 16:21 geschlagen geben.

Im Endspiel warteten die WM-Teilnehmer Franziska Oberlies und Philip Kühne von Flying Feet Haspe. In einem hart umkämpften Spiel hatten schließlich Christopher Zentarra und Lina Marie Kurenbach aufgrund der etwas besseren Angriffsleistung knapp mit 18:21, 21:18, 21:15 die Nase vorn.

Bronze sicherten sich David Zentarra und Kathrin Schlomm durch einen 19:21-, 21:14-, 27:25-Erfolg über Noah Wilke und Silke Weustermann vom Cronenberger BC. Auf Platz 5 schoben sich Marie Zachou und Sem Kostrewa von CP Gifhorn durch ein abschließendes 21:12, 21:17 über Frida Varga (FFC Hagen) und Sven Walter (TV Lipperode).