Fernuniversität konzentriert Liegenschaften

Hagen. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Soest baut für die Fernuniversität in Hagen einen Ersatzneubau für die Kultur- und Sozialwissenschaften und ein neues Seminargebäude. Die Bauarbeiten sind auf gutem Weg – am 30. Juni 2010 war Baubeginn und bereits jetzt ist Richtfest.

Am 20. Juli 2011 war Richtfest des Ersatzneubaus für die Fakultät Kultur- und Sozialwissenschaften und des neuen Seminargebäudes der Fernuniversität im Eckbereich Feith-/Universitätsstraße. (Foto: BLB NRW)

Die Wege für die Fernuniversität in Hagen werden bald erheblich kürzer. Mit dem Ersatzgebäude für die Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften und dem Neubau zusätzlicher Flächen für Seminare und größere Veranstaltungen können die meisten Einrichtungen der Fernuniversität in Hagen, die heute noch im gesamten Stadtgebiet verteilt sind, bald auf den Campus an der Feithstraße umziehen.

Mitte 2012 Übergabe

Bereits Mitte 2012 sollen die schlüsselfertigen Gebäude vom Bauherrn, dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Soest, der Fernuniversität übergeben werden. „Das ist ein ehrgeiziger Terminplan, aber ich bin sicher, dass wir das Ziel mit einigen Anstrengungen erreichen werden“, hält Therese Yserentant, Niederlassungsleiterin des Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Soest, fest.

Im Gebäudeteil der Kultur- und Sozialwissenschaften werden der Fernuniversität ca. 3.450 Quadratmeter und im neuen multifunktionalen Seminargebäude ca. 460 Quadratmeter Nutzfläche für Lehre und Forschung zur Verfügung stehen. Mit einem großen Seminarraum für 250 Personen und drei weiteren für jeweils 50 Personen entsteht ein Zusatzangebot hochwertiger Flächen für Veranstaltungen der Universität.

Ersatzbauten

Der Neubau für Kultur- und Sozialwissenschaften wird als Ersatz für technisch und funktional veraltete Gebäude im Rahmen des Hochschulmodernisierungsprogramms des Landes NRW realisiert. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW investiert in dieses Objekt 12,2 Millionen Euro. Das baulich verbundene multifunktionale Seminargebäude wird von der Fernuniversität mit rund zwei Millionen Euro selbst finanziert.

Sie feierten das Richtfest (v.l.n.r.): Dr. Hans-Dieter Fischer (1. Bürgermeister der Stadt Hagen), Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer (Rektor der Fernuniversität in Hagen), Therese Yserentant (Niederlassungsleiterin des BLB NRW/Soest), Rolf Krähmer (Geschäftsführer des BLB NRW), Staatssekretär Dr. Günther Horzetzky (Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen). (Fotograf: Jörg Fallmeier, BLB NRW/Soest)

Der Neubau für Kultur- und Sozialwissenschaften gehört zu der ersten Gruppe von Projekten für insgesamt zwei Milliarden Euro, die im Rahmen des Hochschulmodernisierungsprogramms im September 2009 zwischen dem Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Technologie, dem Finanzministerium, den Hochschulen des Landes und der Geschäftsführung des Bau- und Liegenschaftsbetriebs Nordrhein-Westfalen verbindlich vereinbart wurden.

Neben dem TGZ

Der neue Gebäudekomplex wird an der Feith-, postalisch genauer: an der Universitätsstraße, südlich unterhalb des ehemaligen Technologie- und Gründerzentrums (TGZ) errichtet. Durch seine Lage am Hang bleibt das Technologiezentrum als Landmarke trotzdem weithin sichtbar. Das Erscheinungsbild des Neubaus, der sich als weiterer Baustein in das Ensemble der Fernuniversität einfügt, bestimmen edle Fassadenmaterialien, Naturstein und schimmernde Metall- und Glasoberflächen.

Eine gläserne Gebäudebrücke mit freiem Blick in die Landschaft wird die drei Riegel der Kultur- und Sozialwissenschaften mit dem zweigeschossigen Foyer des Seminargebäudes verbinden. Der neue Eingang liegt im Herzen der Fernuniversität – vis-à-vis zu den Eingängen des Technologiezentrums, der Mensa und des Allgemeinem Verfügungszentrums der Fernuniversität.