Festival für Hagener „Leseratten“

Hagen. Das 16. Kinder- und Jugendbuchfestival „Leselust“
startet nach den Herbstferien mit mehr als 30 Veranstaltungen in Hagen. Ab dem
24. Oktober 2016 gibt es für alle Leseratten und die, die es noch werden wollen,
viel Spannendes, Nachdenkliches, Gefährliches, und Heiteres zu entdecken.
Lesungen renommierter Autoren, aber auch junger Shootingstars,
Bilderbuchkino, Werkstattlesungen, bilinguale Vorlesestunden und Puppentheater
laden ein, in die Welt der Bücher und der Literatur einzutauchen. Preisgekrönte
Autoren von Martin Baltscheit über Erwin Grosche bis zu Dirk Reinhardt und
Kirsten Fuchs geben sich die Klinke in die Hand. Neben den vielen öffentlichen
Veranstaltungen gibt es auch Lesungen, bei denen die Autoren direkt in Schulen
kommen. Der Unkostenbeitrag beträgt einen Euro pro Schüler.
Wunsch-Lesung buchen
Gebucht werden kann die Wunsch-Lesung ab sofort im Kulturzentrum Pelmke unter
Tel. 02331 / 36967 oder per E-Mail info@pelmke.de.
Zusätzliche Informationen zu allen Veranstaltungen gibt es auch im Internet
unter www.leselustfestival.de.
Das Portfolio der Leselust-Autoren kann sich in diesem Jahr sehen lassen.
Viele Preisträger und Nominierte haben spannende und ganz aktuelle Themen im
Gepäck und freuen sich auf die direkte Begegnung mit den Hagener Schülern.
Da ist zum Beispiel die noch sehr junge Autorin Kirsten Fuchs, die dennoch
mittlerweile einen festen Platz in der jüngeren deutschen Literatur besetzt. Ihr
neuer Roman „Mädchenmeute“ wird von der Welt am Sonntag als das weibliche
Gegenstück zu „Tschick“ gefeiert und ist für den Deutschen Jugendliteraturpreis
2016 nominiert.
Von Kismet und Oliven
Deniz Selek, eine deutsch-türkische Autorin, bringt mit „Kismet – Oliven bei
Vollmond“ den ersten Band ihrer Multikulti-Chaos-Liebesgeschichte mit. Die in
Saigon/Südvietnam geborene Autorin Que Du Luu bearbeitet in ihrem neuen Roman
„Im Jahr des Affen“ das Thema Flucht, geprägt durch ihre eigenen Erfahrungen,
und erzählt in poetischer,unbeschwerter Weise von der Tragik des Andersseins,
der Suche nach Heimat –und der Suche nach Glu¨ck. Auch für eher schwer zu
überzeugende Leser bietet das Festival etwas an: Dorit Linkes Roman „Fett
Kohle“, der in diesem Jahr mit dem Leipziger Lesekompass ausgezeichnet wurde,
ist eine „Emil und die Detektive“-Geschichte von heute – ein rasantes
Kinderbuchvergnügen.