Filmreise „Samsara“

Hagen. (tau) Eine unvergessliche Reise durch traumhafte Landschaften, zu heiligen Stätten, aber auch in zerstörte Gebiete: „Samsara“ heißt der außergewöhnliche Dokumentarfilm, der ab Donnerstag, 23. August 2012, im Cinestar auf der Springe zu sehen ist.

Ein Bilderrausch, der keine Worte braucht – untermalt von betörender Musik: „Samsara“ startet morgen im Cinestar auf der Springe. Verleiher ist die Hagener Produktionsfirma Busch Media Group. (Foto: Verleih)

Premiere auch für die Hagener Busch Media Group – sie bringt den Film, gemeinsam mit dem Central/Senator-Verleih in die Kinos. Keine Eigenproduktion also, aber Geschäftsführer Simon Busch, der seit Jahren mit dem Produzenten Mark Magidson befreundet ist, war es ein besonderes Anliegen, den Film natürlich auch in seiner Heimatstadt an der Volme zu zeigen.

Gedreht wurde das Bilderwerk, das ganz ohne Worte auskommt, in einem Zeitraum von fünf Jahren, in 25 Ländern auf der ganzen Welt. Produktionskosten: rund 4 Millionen US-Dollar. Die Musik stammt unter anderem von Lisa Gerrard, die auch den Soundtrack für den Kassenschlager „Gladiator“ komponiert hat.

Rad des Lebens

Der Begriff „Samsara“ stammt aus dem Sanskrit und bezeichnet im Buddhismus das sich unaufhörlich drehende Rad des Lebens, den ewigen Kreislauf des Entstehens und Vergehens. Der eindrucksvolle Dokumentarfilm führt durch unberührte Natur, zu buddhistischen Mönchen, balinesischen Tänzern, aber auch hinter die Mauern eines Gefängnisses und einer Waffenfabrik, durch zerstörte Natur. Geburt und Tod, Tradition und Moderne, Glaube und Hoffnung, Kampf und Vergebung – die Kamera verdeutlicht die Gegensätze und Spannungsverhältnisse, die unser Dasein heute bestimmen. Die ausdrucksstarken, bis ins kleinste Detail durchkomponierten Aufnahmen, untermalt von einem betörenden Soundtrack, zeigen deutlich, inwieweit unser Lebenszyklus dem Rhythmus unseres Planeten (noch) entspricht.

Ab morgen können sich auch die Hagener von der bildgewaltigen Leinwand-Meditation in ihren Bann ziehen lassen.

Auf „3 D“ spezialisiert

Neben der Vermarktung von Filmen – wie jetzt „Samsara“ – hat sich Simon Buschs Firma, die übrigens am Höing „residiert“, im Bereich der Produktion besonders auf „3D“ spezialisiert. „Mit unserer ferngesteuerten Flugdrohne, dem sogenannten ’Oktocopter’, sind wir eins der wenigen Unternehmen in Europa, die überhaupt 3D-Flugaufnahmen in dieser Qualität anbieten können“, erklärt der diplomierte Hagener Film- und Fernsehwirt. „Im März haben wir eine Dokumentation in Lappland gedreht, wo wir mit Schneemobilen und Huskies eine filmische Reise durch die winterlichte Landschaft gemacht haben. Im Juni und Juli waren wir auf Dreharbeiten in Tansania, unter anderem in der Serengeti, im Ngorongoro Krater und auf Sansibar. Bis Ende des Jahres werden wir eine Tierdokumentation auf Blu-ray 3D und eventuell sogar über Sky 3D veröffentlichen.“ Aktuell ist er im Tessin unterwegs.