Hagen/EN. Das Hagener Team „Flying Phoenix Racing“ vom Albrecht-Dürer-Gymnasium hat das Südwestfalen-Qualifying der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) des Technikprojektes „Formel 1 in der Schule“ gewonnen. In der Seniorenwertung (15 bis 19 Jahre) hat sich das Team gegen acht Konkurrenten durchgesetzt und es ganz oben auf das Treppchen geschafft.

Mit mehr als 100 Stundenkilometern rasten die kleinen Flitzer am Wochenende durch das Gevelsberger Gymnasium. Dorthin hatte die SIHK gemeinsam mit der Formel 1 in der Schule gGmbH (deutschlandweiter Organisator) zum Qualifying eingeladen.

Platz zwei belegte das Team „S.P.E.E.D“ von der Friedrich-Harkort-Schule in Herdecke. Die vier Schülerinnen waren in der vergangenen Saison noch in der Juniorenklasse (11 bis 14 Jahre) angetreten und haben dieses Jahr gleich den Silberrang bei den Senioren erreicht. Bronze ging an das Team „BlackWidow“ vom Städtischen Gymnasium Gevelsberg. Dorthin ging auch der Siegerpokal in der Juniorenklasse. Das Team „Racing-Sport-Performance“ holte sich den Tagessieg vor dem Team „Racing Fox“.

All‘ diese Teams haben sich für die NRW-Meisterschaft des Projektes am 3. März in Paderborn qualifiziert. Ebenfalls das Ticket zur NRW-Meisterschaft haben gelöst: die „Black Panther“ vom Lüdenscheider Geschwister-Scholl-Gymnasium, „Polaris“ vom Märkischen Gymnasium Iserlohn und „Flash!“ vom Städtischen Gymnasium Gevelsberg.

„Wir haben wieder richtig gute Teams gesehen und sind gespannt, wie die Jungs und Mädels in Paderborn abschneiden werden“, sagt Desirée Jacobi, Leiterin der SIHK-Stabsstelle Schule-Wirtschaft. Insgesamt sind am Wochenende zwölf Teams gegeneinander angetreten, wurden von einer unabhängigen Jury, die sich aus Unternehmern der Region zusammengesetzt hatte, bewertet. Es waren viele Dinge, die mit in die Bewertung einflossen. Der Technikwettbewerb „Formel 1 in der Schule“ besteht aus verschiedenen Aufgaben, die in einem engen Austausch und in guter Teamarbeit erledigt werden müssen.

Denn nicht nur die Schnelligkeit des Miniatur-Rennwagens auf der 24 Meter langen Rennbahn fließt in die Wertung, auch das Auftreten der Teams, die Optik des Präsentationsstandes sowie die Präsentation per Bildanimation werden bewertet. Seit vergangenem Sommer haben sich die Jugendlichen nach der Schule mit Hilfe von SIHK-Mentoren auf den Wettbewerb akribisch vorbereitet. Sie haben u.a. ihre Fahrzeuge entwickelt und anschließend gefräst und lackiert, die Autos im Windkanal getestet, Sponsoren gesucht und an ihrem Teamauftritt gefeilt. Zudem müssen die technischen Regeln eingehalten und Portfolios erstellt werden.