Fördermittel in Höhe von 2,7 Millionen Euro für Wehringhausen

Fördermittel in Höhe von 2,7 Millionen Euro für Wehringhausen
Zwei Förderbescheide über 2.738.500 Euro für die Stadt- entwicklung in Wehringhausen hat der Arnsberger Regierungspräsident Hans-Josef Vogel (r.) an Oberbürgermeister Erik O. Schulz übergeben. (Foto: Anna Carla Springob)

Hagen. Zwei Förderbescheide in einer Gesamthöhe von 2.738.500 Euro für die Stadtentwicklung in Wehringhausen konnte Regierungspräsident Hans-Josef Vogel jetzt an den Hagener Oberbürgermeister Erik O. Schulz überreichen.

Wehringhausen zeichnet sich insbesondere durch eine hohe bauliche Dichte und die in der Gründerzeit entstandene Blockbebauung aus. Eine Eisenbahnstrecke und zwei Verkehrsachsen, die teilweise mit einem sehr hohen Verkehrsaufkommen frequentiert werden, belasten den Kernbereich dieses Stadtteils. Außerdem sind durch Stilllegung von Betrieben und fehlende Nachnutzung mehrere größere Gewerbebrachen entstanden.

Um die Lebens- und Wohnqualität im Stadtteil zu steigern, fördert das Land NRW seit 2012 Wehringhausen durch das Programm „Soziale Stadt“. In den Jahren 2012 bis 2017 wurde bereits eine Förderung in Höhe von rund 9,5 Millionen Euro bewilligt. In diesem Jahr fließen 2.026.000 Euro in die Errichtung einer WC-Anlage auf der Freizeitfläche „Bohne“, den 2. Bauabschnitt an der Villa Post sowie die Fortführung des Quartiersmanagements für Beratungen der Bürgerinnen und Bürger.

Problemimmobilien

Das Projekt „Problemimmobilien“ wird mit weiteren 712.500 Euro gefördert. Das Modellvorhaben zielt auf die Beseitigung von Immobilien ab, die eine problematische Entwicklung erfahren bzw. erfahren haben.