Fragen zur Rente?

Am Donnerstag, 18. November, warten die Rentenberater (v.l.) Rafael Berger und Martin Kroes in der wochenkurier-Redaktion zwischen 15 und 17 Uhr unter Telefon 184478 oder 9225537 auf Ihre Fragen. (Foto: wochenkurier)

Hagen. (anna) Sie haben Fragen zu Ihrer Rente? Sie möchten wissen, wie viel Sie im Alter zu erwarten haben? Sie möchten Auskunft zu Kindererziehungszeiten, zur Riesterrente oder zur Beitragshöhe? Sie möchten die neuesten Änderungen gerne genau erklärt haben? Dann rufen Sie doch einfach an: Am Donnerstag, 18. November, zwischen 15 und 17 Uhr warten unter den Telefonnummern 184478 und 9225537 zwei Rentenexperten von der Deutschen Rentenversicherung beim wochenkurier auf Ihren Anruf und beantworten Ihre Fragen. Die Dipl. Verwaltungswirte Rafael Berger und Martin Kroes von der Renten-Beratungsstelle in der Bergstraße 128 nehmen sich Zeit für Sie.

Fragen Sie nach!

Sie erfahren, wer in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert ist und wer sich freiwillig versichern kann. Die Experten sagen Ihnen, was Sie zu Ihrem Versicherungskonto wissen müssen. Sie erklären Ihnen die verschiedenen Rentenarten und sagen, wie viel Sie zur Rente dazu verdienen dürfen. Auch wenn Sie Fragen zur Krankenversicherung der Rentner oder zur Pflegeversicherung der Rentner haben, sind Sie beim wochenkurier richtig. Sie erhalten auch Informationen über die Rente mit 67. Die Rentenberater sagen Ihnen, welche Auswirkungen diese Rentenreform auf die verschiedenen Rentenarten hat. Es gibt keine Frage, die unbeantwortet bleiben wird.

Erleichterter Zugang

Zum Beispiel die Neuerung des erleichterten Zugangs zur freiwilligen Rentenversicherung. Denn der Gesetzgeber hat ab sofort den Personenkreis der Berechtigten erweitert. Mit der Neuregelung können versicherungsfreie oder von der Versicherungspflicht befreite Personen jetzt auch ohne Vorversicherung freiwillige Beträge zur gesetzlichen Rente zahlen. Das kann vor allem dann interessant sein, wenn bislang für einen Rentenanspruch nicht genügend Versicherungsjahre vorhanden waren und eine Beitragserstattung nicht in Betracht kam. Davon betroffen sind zum Beispiel Beamte oder Mitglieder eines berufsständischen Versorgungswerks. Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch eine Sondernachzahlung möglich. Mit dieser können die erforderlichen Beitragsmonate für einen Anspruch auf Regelaltersrente sofort erfüllt werden.

Anrechnung von Zeiten der Kindererziehung

Bei rund 9,4 Millionen Renten werden Zeiten der Kindererziehung in der gesetzlichen Rentenversicherung berücksichtigt. Für jedes ab 1992 geborene Kind werden maximal drei Jahre Kindererziehung auf dem Rentenkonto angerechnet, für Geburten davor ein Jahr. Die Kindererziehungszeit wird wie eine Beschäftigung als Pflichtbeitragszeit gutgeschrieben.

Für ein Jahr Kindererziehung werden in den alten Bundesländern zur Zeit rund 27 Euro Rente angerechnet. Für die Erziehung jedes ab 1992 geborenen Kindes werden der Rente also monatlich rund 80 Euro gutgeschrieben – drei Jahre je 27 Euro. Ist das Kind vor 1992 geboren, gibt es monatlich 27 Euro für die Rente, da nur ein Jahr Kindererziehungszeit angerechnet werden kann.

Wer gleichzeitig mehrere Kinder erzogen hat, bei dem verlängert sich die Kindererziehungszeit. Hier ein Beispiel für die alten Bundesländer: Wurden vier Kinder erzogen, wovon eines vor 1992 geboren ist, gibt es zehn Jahre Kindererziehungszeit und monatlich rund 270 Euro für die Rente.

Wer während der Erziehung des Kindes arbeitet, profitiert trotzdem von den Kindererziehungszeiten. Neben den Beiträgen aus der Beschäftigung werden zusätzlich die Zeiten der Kindererziehung für die spätere Rente gutgeschrieben. Dabei darf jedoch nicht die Höchstgrenze überschritten werden, für die Rentenbeiträge gezahlt werden können.

Hilfe bei Anträgen und Beratung finden sie bei den Mitarbeitern der Beratungsstelle in der Bergstraße 128 und bei der wochenkurier-Expertenrunde am morgigen Donnerstag. Rufen Sie einfach an!