Freude bei der Müllentsorgung

Die neuen HEB-Systeme sind abschließbar. (Foto: HEB)

Hagen. In den Vorgärten tummelt sich Mülltonne neben Mülltonne. Für manch einen Bewohner nehmen sie viel zu viel Platz weg und sehen auch nicht sehr dekorativ aus. Dort, wo eigentlich eine bunte Blumenpracht das Auge des Betrachters erfreuen sollte, ragen Altpapier- und Restmüllbehälter in die Höhe.

Kinderleicht den Müll entsorgen. (Foto: HEB)

Unter der Erde

Damit kann nun Schluss sein, denn der Hagener Entsorgungsbetrieb (HEB) bietet den Eigentümern seit neuestem eine moderne Form der Abfallentsorgung an: Unterflursysteme – beliebt bei Eigentümer und Mieter. Die 2, 3, 4 oder 5 Kubikmeter großen Behälter, in denen sich der Müll sammelt, verschwinden unter der Erde. Sichtbar ist dann nur noch eine dezente Einwurfsäule, über die die Hausbewohner ihren Müll kinderleicht entsorgen können. Die Systeme gibt es für Restmüll, Leichtverpackungen (Gelber Sack), Altpapier und sogar Altglas. Welcher Müll über die Systeme entsorgt werden soll, kann der Eigentümer des Hauses frei entscheiden. Gut zu wissen ist jedoch, dass ein Unterflursystem bis zu fünf normale Müllgroßbehälter ersetzen kann.

Durch eine Schüttschwinge für Restmüll und Leichtverpackungen oder einen Einwurfschlitz für Altpapier können die Mieter den Müll bequem an der Einwurfsäule entsorgen. Um zu vermeiden, dass die Systeme fremdbefüllt werden, können die Schüttschwingen obendrein mit einem Schloss – angepasst an die Hausschließanlage – versehen werden. Ihre leichte Bedienung ermöglicht es auch älteren oder behinderten Menschen und sogar Kindern, ihren Müll problemlos unter der Erde verschwinden zu lassen.

So werden die Unterflursysteme geleert. (Foto: HEB)

Platz sparen

Damit auch Bewohner dicht besiedelter Wohngegenden mit kleineren Mehrfamilienhäusern die Vorteile der Unterflursysteme nutzen können, ist es möglich, untereinander Abfallgemeinschaften zu gründen. Bewohner mehrerer Häuser entsorgen dann ihren Müll an zentraler Stelle, nämlich am „Treffpunkt Unterflursystem“. So spart jedes Haus Platz und es trägt unter anderem zur Wohnumfeldverbesserung bei.

Nicht zuletzt sollten Eigentümer – bevor sie sich für ein Unterflursystem entscheiden – wissen, dass die Standorte ein paar Voraussetzungen erfüllen müssen. So dürfen beispielsweise keine Fernmeldekabel, Versorgungsleitungen oder großes Wurzelwerk unter den Unterflursystemen herlaufen. Da am Leerungstag die Sammelbehälter mithilfe eines Kranwagens aus der Erde gehoben werden, ist auch eine lichte Höhe von neun Metern über dem Standort Voraussetzung.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann es losgehen mit dem Einbau der schicken und platzsparenden Unterflursysteme. Wurden sie einmal eingebaut und genutzt, kann sich kaum ein Bewohner mehr das Bild vieler aneinandergereihter und unangenehm riechender Müllgroßbehälter vorstellen. Weitere Informationen zur Welt der modernen Entsorgung sind auch auf der HEB-Homepage zu finden.