Hagen. Am frühen Morgen des Montag, 21. Januar, findet das relativ seltene Himmelsschauspiel einer totalen Mondfinsternis statt. Dabei läuft der Mond durch den Erdschatten und wird verdunkelt. Zum Zeitpunkt der maximalen Verfinsterung verschwindet der Mond jedoch nicht, sondern leuchtet wunderschön in rötlichem Licht.

Die Finsternis findet über dem westlichen Horizont statt und lässt sich leicht mit dem bloßen Auge verfolgen. Ein Fernglas ist ebenfalls nützlich. Voraussetzung für eine erfolgreiche Beobachtung ist neben einem tiefen Westhorizont natürlich ein halbwegs wolkenfreier Himmel. Da sich das Schauspiel aber über mehrere Stunden hinzieht, steigen die Chancen auf Wolkenlücken.

Der Mond tritt um 4.34 Uhr in den Kernschatten der Erde. Die Mitte der Finsternis wird um 6.12 Uhr erreicht. Um 7.51 Uhr tritt der Mond wieder aus dem Kernschatten der Erde aus. Er wird in Hagen um 8.34 Uhr untergehen. Der Westhorizont ist von der Volkssternwarte Hagen leider nicht einsehbar. Deshalb wird es dort keine öffentliche Beobachtung der Finsternis geben.

 

 

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