Funcke-Schule erhält Auszeichnung

Hagen. (lz) Eine besondere Auszeichnung für Toleranz wurde jetzt am Remberg der Liselotte-Funcke-Schule verliehen.

Den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, überreichte am vergangenen Mittwoch, 9. März, Tanja Geisenberger vom Kommunalen Integrationszentrum an AG-Lehrer Jan Wartermann, der sich mit seinem Projekt „Schule und Rassismus“ für mehr Toleranz an der Lieselotte-Funcke-Schule einsetzt.

An der Feier nahmen vor allem die Schüler selbst teil und sangen nach der Verleihung gemeinsam das Lied mit den treffenden Zeilen: „Wir wollen aufstehen, aufeinander zugehen, voneinander lernen, miteinander umzugehen.“

Schulleiter Christian Pfefferer übergab dann das Wort an die beiden Sprecher der AG „Schule und Rassismus“, Katrin und Serhat. Sie erzählten von ihrem Projekt, in dem sie Flüchtlinge begleitet hatten und zusammen mit dem Zirkus Quamboni eine Kooperation von Schule und Zirkus initiiert hatten. Außerdem steht unter dem Motto ihrer AG am 18. und 19. Mai ein großes Schulfest an.

Jan Wartermann, der die AG leitet, bedankte sich bei den Schülern für ihren Einsatz und die diesbezügliche Unterschriften-Aktion, für deren Einsatz am Ende eben auch der Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verliehen wurde. Der Journalist Timo Hiepler durfte als Pate der Aktion natürlich auch nicht fehlen. „Ihr seid die Vorbilder, die wir brauchen, ihr seid unsere Zukunft“, machte er klar.

Die Lieselotte-Funcke-Schule erhielt, so Tanja Geisenberger, als 12. Schule in Hagen diesen Ehrentitel. Am Remberg ist er besonders passend: Liselotte Funcke war in der „Ära Kohl“ lange Zeit Ausländerbeauftragte der Bundesregierung.