Fußgänger haben keine Knautschzone, deshalb rät die Polizei: Mehr Sicherheit durch Sichtbarkeit

Ennepe-Ruhr-Kreis. (ots) Abends ist es früh dunkel und morgens spät hell, das ist die sogenannte „dunkle Jahreszeit“. Bei Dunkelheit ereignen sich 27 Prozent aller Verkehrsunfälle im Straßenverkehr. Regen, Nebel oder Schnee kommen oft noch dazu und schränken die Sicht der Autofahrer stark ein.

Gerade Fußgänger und Schulkinder sollten sich auf diese Zeit einstellen: Autofahrer können Menschen an dunklen Stellen einer Straße oft erst sehr spät erkennen. Ist der Fußgänger zudem noch dunkel gekleidet, haben Autofahrer oft keine Chance rechtzeitig zu bremsen, wenn die Person auf die Straße tritt.

In den vergangenen Wochen kam es im Ennepe-Ruhr-Kreis vermehrt während der dunklen Tageszeit zu Verkehrsunfällen mit Fußgängern. Seit Oktober letzten Jahres wurden insgesamt 16 Fußgänger verletzt. Zehn Fußgänger erlitten leichte Verletzungen, vier Menschen verletzten sich schwer und zwei Menschen wurden sogar dabei getötet.

Die Polizei im Ennepe-Ruhr Kreis rät daher dringend, sich durch gute Sichtbarkeit zu schützen. Tragen Sie im Winter helle oder reflektierende Kleidung und treten Sie nie in der Hoffnung „das Auto wird schon bremsen“ auf die Straße. Seien Sie als Erwachsener ein gutes Vorbild für Kinder und zeigen wie es richtig geht.

Denn: Fußgänger haben keine Knautschzone!