Gabriele Nimmermann im Hagenring

(Foto: Nina Heindl)

Hagen. (nh) Fast so leicht und anmutig wie Grashalme ragen die fünf schweren Metallbögen aus ihrem eisernen Sockel empor: Es handelt sich um eine Plastik von Gabriele Nimmermann von 2012, die gemeinsam mit weiteren Werken der Künstlerin jetzt in der Hagenring-Galerie in der Wippermann-Passage, Eilper Straße 71 bis 75, gezeigt werden.

Gabriele Nimmermann arbeitet mit Fundstücken vom Schrottplatz, vor allem Industrieschrott, und kombiniert diese Funde zu neuen Metallobjekten. Neben diesen Plastiken werden in der Ausstellung auch Bilder aus Schlagmetall sowie handgefertigte Schmuckstücke aus Sterlingsilber gezeigt. Auch die glänzend-silbernen Ketten gehen eine Symbiose mit den rostigen Fundstücken ein: Alte Werkzeugteile und Spatenbleche werden zu Kettenbüsten umfunktioniert und erhalten auf diese Weise menschliche Züge. Die Eröffnung der Ausstellung fand am Sonntag, 10. Februar 2013, statt.

Die Schau ist bis zum 10. März 2013 dienstags bis freitags von 17 bis 19 Uhr und sonntags von 11 bis 13 Uhr zu sehen.