Gänsehaut in Hagen mit jungen Nachwuchstalenten

Prof. Roland Pröll

Prof. Roland Pröll, Lieselotte Hilker, Hildegard Schiller und Rike Emde gestalteten die letzte Gänsehaut. (Foto: Awo)

Hagen. „Ein Besuch lohnt sich“, schreibt der Hagener Verein des Kammermusikfestivals auf seiner Internetseite zum monatlichen Stelldichein der Klassikfreunde um Professor Roland Pröll im Emster Kulturhof.
Das Zusammenspiel vom Kammermusikfestivalverein und der heimischen Arbeiterwohlfahrt bietet schon seit Jahren den sonntäglichen Abschluss der Kulturwochenende in dem altehrwürdigen Fachwerkhaus auf Emst.
In der Reihe wird regelmäßig der Frage nachgegangen, wie sich Gänsehaut beim Hören von klassischer Musik einstellt. Hierzu laden Roland Pröll und Hildegard Schiller immer wieder Gäste zu diversen Interpretationen aus der Reihe der umfangreichen klassischen Schaffensphase ein.
Mit Rike Emde und Lieselotte Hilker betraten nunmehr die jüngsten Gäste die Bühne im Kulturhof. Die beiden jungen Damen sind jeweils zwölf Jahre alt und im Stadtteil Emst wohnhaft.
Während Rike Emde am Klavier den Liebestraum Nr. 3 von Franz Liszt zelebrierte, verdiente sich anschließend die Maennl-Schülerin Lieselotte Hilker mit ihrer gesang­lichen Nuri-Interpretation aus der D‘Albert-Oper „Tiefland“ den Applaus des Publikums. Roland Pröll vervollständigt das Programm mit seinen Interpretationen zu Mozarts Sonaten.
Ein Besuch lohnt sich – die nächste Gelegenheit besteht am Sonntag, 15. Oktober, ab 17 Uhr im Kulturhof in Emst, Auf dem Kämpchen.