Für die Partie gegen die Römerstrom Gladiators Trier erwarten die Verantwortlichen von Phoenix Hagen eine Rekord-Zuschauerzahl. Mit dabei ist natürlich auch das „Phoenix Hagen Dance Team“ sowie Maskottchen Felix. (Foto: Jörg Laube)

Hagen. (cs) It‘s Showtime in der Ische. Am Sonntag, 4. März, sind im Zuge des 26. Spieltages der 2. Basketball-Bundesliga ProA die Römerstrom Gladiators Trier zu Gast in Hagen. Und als sei die Begegnung zweier direkter Playoff-Koktrahenten nicht schon genug Grund, um in die Arena am Ischeland zu strömen, ist zudem kein Geringerer als Ex-Phoenix-Kapitän David Bell zu Gast.

Trikot unter dem Hallendach zeigen

Bell hatte zuletzt Ende 2016 das Phoenix-Trikot getragen und spielt seither in Italien Profi-Basketball. In das Land, das hauptsächlich für Pizza, Pasta, Gelato und traumhafte Strände bekannt ist, hat Bell auch seinen Lebensmittelpunkt verlegt; er wohnt mit seiner Frau und den zwei Kindern aktuell in Imola.

Für die Ehrung wird Familie Bell eigens eingeflogen. Vor dem Anpfiff soll sein Trikot mit der Nummer 5 unter das Hallendach gezogen werden, um „Käpt‘n Bells“ Einsatz für Phoe­nix Hagen zu würdigen.

Von 2010 bis 2016 war David Bell im Trikot der Feuervögel unterwegs. Am Sonntag wird er samt Familie in der Arena am Ischeland zu Gast sein. Als Zeichen der Anerkennung wird sein Trikot mit der Nummer 5 unter das Hallendach gezogen. (Foto: Jörg Laube)

Grofs Einsatz fraglich

Sollte Jonas Grof am Sonntag nicht spontan genesen, wird sein Team ohne den 23-jährigen Guard gegen die punktgleichen Trierer antreten müsssen. (Foto: Jörg Laube)

Die Begegnung mit den Römerstrom Gladiators Trier bedeutet für Phoenix Hagen die zweite sportliche Herausforderung innerhalb von 48 Stunden. Bereits am Freitagabend mussten sie gegen die Uni Baskets Paderborn ran. Fraglich bleibt dabei der Einsatz von Aufbauspieler Jonas Grof, der sich am vergangenen Wochenende in Ehingen am Auge verletzt hat und eine zweiwöchige Schonfrist einhalten muss. „Der Heilungsprozess bei Verletzungen im Augenbereich ist immer ungewiss“, äußerte sich Phoenix-Cheftrainer Kevin Magdowski noch vor dem Wochenende zur Personalie Grof.

Trier sehr willensstark

Die Gladiatoren aus Trier können allerdings auch nicht mit vollem Kader anreisen. Flügelspieler Johannes Joos, der bislang durchschnittlich 15 Punkte pro Spiel verbuchen durfte, wird weiterhin verletzungsbedingt ausfallen. Dass Trier trotzdem in der Lage ist, vor allem sehr knappe Partien für sich zu entscheiden, zeigen die Ergebnisse der letzten Spieltage. So gelang gegen die Hamburg Towers ein 84:83-Sieg und auch die PS Karlsruhe Lions mussten sich dem Biss der Moselstädter beugen und verloren 84:86. Ein besonderes Highlight war aber der Sieg gegen Spitzenreiter Rasta Vechta am 18. Spieltag. Mit der Schlusssirene entschieden die Trierer die Partie von der Mittellinie aus für sich: 89:88.

Anderes Gesicht

Für Phoenix-Headcoach Kevin Magdowski haben die knappen Siege der Trierer jedoch auch ein wenig mit Glück zu tun. „Die Spiele wurden häufig durch Treffer entschieden, die nur ein von zehn Malen gelingen. Außerdem muss man sagen, dass Trier zuhause grundsätzlich ein anderes Gesicht zeigt als auswärts. Doch auch in Trier haben wir bereits gewonnen.“

Tickets

Wer sich die Begegnung zwischen Feuervögeln und Gladiatoren sowie die Ehrung von David Bell nicht entgehen lassen möchte, bekommt ab zwei Stunden vor Spielbeginn (15 Uhr) noch Restkarten an der Tageskasse oder online unter reservix.de.