Gemeinsam für die Region

Hagen. (lz) „Es geht darum, die Kräfte zu bündeln, um sich gemeinsam für diese Region einzusetzen“, betonen Jörg Maier und Dietmar Thieser mehrfach beim Treffen der Beauftragten für das Projekt „Ruhrseen“ zusammen mit Regierungspräsidentin Diana Ewert am Mittwoch, 17. August 2016.

Gemeinsam stark

Während an diesem Tag das Ziel darin liegt, Diana Ewert von dem Projekt zur attraktiven Gestaltung des Gebietes rund um den Harkort- und Hengsteysee zu überzeugen, wird schnell klar: hier rennen die Herren offene Türen ein.

Denn Diana Ewert kommt selbst aus der Region und weiß, wie schön es hier ist. „Ich selbst komme ja aus Vorhalle, und daher liegt mir dieses regionenübergreifende Projekt selbstverständlich auch persönlich am Herzen“, betont sie.  Regional – das ist auch das Stichwort, das Dietmar Thieser, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Regionalverband Ruhr (RVR), immer wieder anstößt. „Wichtig ist es für alle Beteiligten, zu realisieren, dass dies ein regionales Projekt ist, das von allen mit gleicher Kraft angepackt werden muss“, meint Thieser. Denn immerhin, so erklärt er, lägen die ersten Pläne für ein solches Projekt ja seit 20 Jahren in längst verstaubten Schubladen.

Gemeinsam die interessante und einzigartige Landschaft rund um die Ruhrseen nutzen und gestalten, heißt nun die Devise.

Regionale Fördermittel

Und den Anfang zur Realisierung des Mammut-Projektes soll die Kooperation mit Regierungspräsidentin Diana Ewert bringen.

Hierbei soll es vor allem um die Kooperation und den Zugang zu Förderprogrammen gehen. Mit dem Programm „Förderung aus einer Hand“, das von der Regierung aus wie eine Art Kundenservice für die Kommunen genutzt werden kann, sollen so Zugänge zu unterstützenden Geldern möglich gemacht werden.

„Im Konkreten bedeutet das“, erklärt Diana Ewert, „dass wir Projekte wie das der Ruhrseen begleiten und Ideen aufgreifen, um sie nach Möglichkeit zu verwirklichen. Die Frage von unserer Seite ist immer: Was kann man machen?“

Mehr Austausch

In diesem konkreten Fall soll insbesondere die Kommunikation zwischen den Verwaltungen und der Regierung vertieft werden.

„Das Projekt muss von allen beteiligten Kommunen auf die Prioritätenliste gesetzt werden, bevor wirklich aktiv etwas passiert“, betont auch Dietmar Thieser.

Eine wesentliche Frage, die sich dann zusammen gestellt werden darf ist die, wie genau man das Freizeitgebiet erschließt  und Teilbereiche wie zum Beispiel die Erhaltung des Koepchen-Pump-Speicherkraftwerks sowie dessen Nutzung als Industriedenkmal ermöglicht.

So scheint es, dass die Konzepte bereits erarbeitet sind und die Gespräche laufen. Nicht nur aus Sicht des Regionalverbands Ruhr ist man guter Dinge, dass durch die geplante engere Kooperation der Stein nun mehr und mehr ins Rollen kommt.