Breckerfeld. Die Sanierung der Glörtalsperre in Breckerfeld wird Ende Mai abgeschlossen sein, so dass anschließend mit dem Wiederaufstauen des Sees begonnen werden kann. Voraussichtlich ab Herbst – je nach Niederschlägen – wird die Talsperre wieder gefüllt sein, so dass die Wasserkraftanlage zur Stromerzeugung ihren Betrieb aufnehmen kann.

Ende November 2017 wurde das Wasser des Stausees abgelassen und die Fische umgesiedelt. Anschließend mussten noch Ablagerungen an den Grundablässen entfernt werden, um den Zugang zu wesentlichen Teilen der technischen Anlagen, den Schiebern und Rechen zu ermöglichen. Dann konnten die konkreten Untersuchungen und Vermessungen an den bisher unzugänglichen, nicht einsehbaren Betriebseinrichtungen der Staumauer vorgenommen werden.

700.000 Euro für Sanierung

Ergebnis der Untersuchung ist, dass zahlreiche Verschleißteile erneuert bzw. ausgetauscht werden müssen. Zudem müssen die technischen Anlagen den heutigen Standards angepasst werden. Die Kosten für die Maßnahmen aus der vertieften Überprüfung einschließlich der technischen Anpassungen belaufen sich auf mehr als 700.000 Euro. Die Prüfung hat zudem ergeben, dass die Mauer selbst derzeit keine erkennbaren Schäden aufweist.

„Andersartiges“ Erholungsangebot

Auch der leere Stausee zieht Besucher an. Die Freizeitschwerpunkt Glörtalsperre GmbH wird 2018 ein attraktives, durch den Leerstand etwas andersartiges Erholungsangebot schaffen. Die Gesellschafter der Freizeitschwerpunkt Glörtalsperre GmbH sind der Regionalverband Ruhr (RVR), der Ennepe-Ruhr- und der Märkische Kreis sowie die Städte Hagen, Breckerfeld, Halver und die Gemeinde Schalksmühle.

Weitere Infos: www.gloer.de

(Foto: Michael Kramer, CC BY-SA 3.0)