Große Vorfreude auf den 3. Sparkassen-Cup

Herdecke. (hc) Bereits zum dritten Mal trägt der FC Herdecke-Ende seinen U11-Sparkassen-Cup für Nachwuchsfußballer aus. Wie seit der Premiere üblich, kommen die Mannschaften aus Nah und Fern. Auch einen internationalen Gast können die Herdecker  begrüßen, aus Belgien kommt der KV Mechelen.

Internationaler Gast

Der Verein, für den in den 80er Jahren Erwin Koeman die Fußballschuhe schnürrte, war bereits im vergangenen Jahr zu Gast in Herdecke – und hat bleibenden Eindruck hinterlassen. „Die waren alle sehr lustig und richtig gut drauf“, berichten die Kicker der ersten Herdecker Formation, die im vergangenen Jahr die Belgier als Gastfamilien aufnahmen.
Verständigungsprobleme gab es nicht. „Sie haben ein bisschen deutsch oder englisch gesprochen und wenn das nicht ausreichte, haben wir uns mit Händen und Füßen geholfen“, so die Kinder.

Top-Teams aus Deutschland

Aber auch die nationalen Top-Vereine schicken ihren Nachwuchs nach Herdecke. Das Turnier hat sich in den letzten Jahren einen derart guten Ruf erarbeitet, dass selbst der große 1. FC Köln von sich aus nachfragte, ob eine Teilnahme möglich sei. Die Geißböcke gehören zu den zehn Teams, die ihre ersten Mannschaften in der 1. Fußball-Bundesliga haben. e
Der FC Herdecke-Ende wird wieder zwei Mannschaften stellen. Außerdem kommen aus der Umgebung noch der FC Iserlohn, SC Obersprockhövel, SSV Hagen, TSG Sprockhövel oder SpVg. Hagen 1911.

Gastgeberrolle ganz groß geschrieben

Wie üblich werden die Vereine aus der näheren Umgebung als Gastfamilien fungieren und den Sportlern nicht nur einen Platz zum Schlafen geben, sondern sie auch beim Turnier begleiten. „Wir haben extra darauf geachtet, dass die Mannschaften im gleichen Abschnitt des Turnierbaums sind. So können sie sich gegenseitig anfeuern und auch sonst den Tag miteinander verbringen“, sagte Andrea Klöpfel, eine der Organisatorinnen des Turniers.
Im kommenden Jahr soll auch ein Team aus Großbritannien teilnehmen, dessen Teilnahme scheiterte in diesem Jahr an vielen kleinen Stellschrauben, die im Vorfeld gedreht werden müssen. So entsenden die Kicker von der Insel für jedes Turnier einen Scout, der die Gegebenheiten vor Ort unter die Lupe nimmt. Große Teams wie Arsenal London oder Liverpool haben eine eigene Abteilung dafür, kleinere werden von lokalen Scouts in Deutschland informiert. Doch dieser Prozess dauerte seine Zeit und die wurde zum Turnierstart immer kürzer, so dass der FC Abstand nahm von einem britischen Team. „Aber aufgeschoben ist definitiv nicht aufgehoben“, so Klöpfel.

Gute Resonanz

30 Mannschaften werden bei dieser dritten Ausgabe an den Start gehen. In sechs Gruppen mit je fünf Teams wird die Vorrunde am Samstag ausgespielt. Und auch am Sonntag kommt jedes Team zum Einsatz. „Das war uns wichtig, denn so können wir auch den Teams von weiter weg garantieren, an beiden Tagen zu spielen. So hatten die Trainer mehr Planungssicherheit“, erklärt Klöpfel.
Bei 30 Mannschaften muss aber nicht Schluss sein, gibt Jugendleiter Sebastian Schäfer  einen Ausblick in die Zukunft. „Aber momentan ist es optimal. Vielleicht kommen noch zwei Teams dazu, das wäre dann wirklich schön“, so Schäfer, der auch in der ersten Mannschaft des FC spielt. Auf den zwei Plätzen werden vier Spielfelder aufgebaut, so dass möglichst viele Teams gleichzeitig im Einsatz sind.

Viele helfende Hände

Die Turnierleitung kann von ihrem Hochstand aus alles überblicken. An den zwei Tagen wird der ganze Verein auf den Beinen sein. „Da erfahren wir viel Unterstützung. Die erste Mannschaft managt den Bierwagen, die Eltern kümmern sich um die Cafeteria und die Bewirtung. Alle sind sehr aktiv. Dafür bin ich überaus dankbar“, erklärt Schäfer.