"Hagen 1911"

Hagen. Die Jahre 1910 bis 1912 gehören – vor allem auch städtebaulich – zu den spannendsten Zeiträumen der Hagener Geschichte. Der neue Hauptbahnhof wird vollendet, ebenso der Goldbergtunnel, der Umbau der Springe, die Türme zur Erinnerung an Eugen Richter und Kaiser Friedrich III., das Stadttheater, die Villa Springmann, die Pauluskirche, die katholische Kirche in Vorhalle… – um nur einige Beispiele zu nennen. Zudem befinden sich zahlreiche weitere Großbauten in der abschließenden Planungsphase, etwa die Stadthalle, das Landgericht und die Hallenschulen an der Franz- und an der Friedensstraße. Ferner wird im Delsterner Krematorium die erste Einäscherung vorgenommen, in Haspe erblickt Ernst Meister das Licht der Welt, und der Museumsgründer Karl Ernst Osthaus erreicht den Höhepunkt seines Wirkens. Es gibt also viele gute Gründe, sich mit der Zeit um 1911 auseinander zu setzen.

Mit Hilfe von Dias möchten die Stadtbücherei und die VHS in ihrer Reihe „Hagen (w)örtlich“ am kommenden Dienstag 22. März, den Versuch unternehmen, diese Phase der heimischen Geschichte näher zu bringen (Stadtbücherei, Springe, 19 bis circa 21 Uhr). Es spricht wk-Chefredakteur und Heimatbund-Vorstandsmitglied Michael Eckhoff.