Hagen-Buch 2014 erscheint am 23.11.

Hagen. (Red.) Das neue Hagen-Buch erscheint – am kommenden Samstag, 23. November 2013, wird es offiziell in der Buchhandlung Thalia, Elberfelder Straße 31, um 11 Uhr präsentiert.

Der Hagener Heimatbund mit Vorstand Michael Eckhoff als Herausgeber und Petra Holtmann als Verlegerin legen mit der Ausgabe 2014 den nunmehr schon 8. Band der erfolgreichen „Hagen-Buch“-Reihe vor. Erneut ist ein opulentes Werk mit über 300 Seiten auf den Markt gekommen – und wie immer wird auch diesmal wieder ein gut gemischter Lesestoff geboten. Insgesamt sind es über 30 Beiträge.

Sportliches: Am Korb und auf dem Rad

Erstmals steht im Bereich des Themenschwerpunkts der Sport im Mittelpunkt. Dabei haben Redaktion und Verlag weniger allzu naheliegende Themen aufgegriffen, sondern – wie es im Hagen-Buch üblich ist – auch tief in die heimische Geschichte geschaut. Olaf Somborn blickt beispielsweise in die Entwicklung des Basketballs, indem er ein Urgestein unter den Hagener Korbjägern mit seinen Erinnerungen zu Wort kommen lässt: Peter Krüsmann.

Dass es einst spannende Bergrennen in der Volmestadt gab, stellt Lothar Kasper dar. Von den beliebten Seifenkistenrennen in der Nachkriegszeit erzählt Reinhard Kolwe, vom Reitsport berichtet Ulrich Günnemann und vom – heute verbotenen – Klettersport am Ardeyhang Werner Hense. Der Höing in seiner Entwicklung zum wichtigen Freizeitgelände wurde ebenso wenig vergessen wie etwa die Geschichte der Hagener Hallenbäder oder auch die des Hengsteysees. Eher aktuell geht’s hingegen zu, wenn uns Jan Eckhoff beschreibt, was sich hinter dem noch relativ neuen Trendsport „Geocaching“ verbirgt.

Doch nicht allein der Sport prägt dieses Buch. So beschäftigen sich mehrere Autoren auch mit Themen, die bei vielen Lesern vorrangig schmerzhafte Erinnerungen wachrufen – etwa wenn sich Gerhard E. Sollbach und Andreas Korthals mit dem Ersten Weltkrieg auseinandersetzen, der bekanntlich vor hundert Jahren seinen Anfang nahm. Oder wenn Ralf Blank auf einen in Hagen tätigen Gestapo-Kommissar zurückblickt.

Auch die Kunst und die übliche Heimatgeschichte kommen natürlich nicht zu kurz – etwa wenn Walter Israel den bedeutenden russischen Bildhauer Alexander Archipenko vorstellt. Ähnlich reizvoll ist ein Blick auf Entwicklung und Veränderung der Hagener Tankstellen im letzten Jahrhundert. Und im Wirtschaftsteil wird mit der Firma Bechem Deutschlands ältestes Unternehmen für industrielle Schmierstoffe vorgestellt.

Das Hagen-Buch 2014 kostet 15 Uhr und kann unter der ISBN-Nummer 978-3-942184-27-4 bestellt werden. Erschienen ist es wieder im Ardenkuverlag.