Hagen-Buch 2016

Hagen. (JE) Der Hagener Heimatbund und alle Volmestädter, die sich für ihre Heimatstadt interessieren oder gar begeistern, freuen sich auf den kommenden Samstag, 21. November 2015: Dann wird das 2016er Hagen-Buch offiziell um 11 Uhr vorgestellt.

So sieht das neue Hagen-Buch 2016 aus. Der Hagener Heimatbund und SIHK-Geschäftsführer Andreas Lux werden es am Samstag offiziell vorstellen. (Foto: Ardenku-Verlag)
So sieht das neue Hagen-Buch 2016 aus. Der Hagener Heimatbund und SIHK-Geschäftsführer Andreas Lux werden es am Samstag offiziell vorstellen. (Foto: Ardenku-Verlag)

Hagen hat als Wirtschaftsstandort eine sehr lange Tradition. Das aktuelle „Hagen-Buch 2016“ nimmt dies zum Anlass, einige innovative Betriebe in den Mittelpunkt zu rücken, so zum Beispiel die Oberhagener Stahlwarenfabrik Rafflenbeul. Früher produzierte sie einen Federring, der weltweit millionenfach eingesetzt wurde, um eine optimale Verschraubung von Bahnschienen zu ermöglichen. Heute verlassen jährlich Hunderte Millionen Kleinteile die Fabrik an der Eilper Straße und finden Verwendung unter anderem in der Automobilindustrie – wie etwa selbstklebende Unterlegscheiben.

Insgesamt haben Redaktion, Verlag und der Hagener Heimatbund als Herausgeber wieder annährend 40 Beiträge im Hagenbuch verarbeiten können. Unter den Autoren und Autorinnen ist beispielsweise HEB-Pressesprecherin Jacqueline Jagusch, die neuartige Müllsysteme vorstellt. Der frühere WP-Redakteur Reinhard Kolwe stellt in seiner Reihe „Autohäuser in Hagen“ den einstigen VW-Betrieb Röttger vor. Jens Bergmann erinnert an die Wäschereien Edelweiss und Schneeweiss. Uli Weishaupt präsentiert das früher weithin bekannte Victoria-Kino, dessen Gebäude der neuen Rathaus-Galerie weichen musste. Und Elke Wicker blickt zurück in eine Zeit, in der die Tankstellen noch kleine Familienbetriebe waren.

Auch Beiträge aus den Bereichen Kunsthandwerk und Kultur gehören zum bunten Spektrum des beliebten Jahrbuchs: Dr. Elisabeth May widmet sich der Malerin Roswitha Lüder; Prof. Walter Israel stellt Theodor Brüns Wirken als Bildhauer vor. Helga Heukeroth hat das 15-jährige Lutz-Jugendtheater porträtiert. Und Lothar Kasper zeigt in seinem Interview mit dem Rennfahrer Otto Marcus die sportliche Seite unserer Stadt.

Produziert wurde das Buch abermals vom Hagener Ardenku-Verlag (Petra Holtmann), es kostet – wie seit Jahren üblich – 15 Euro. Übergeben wird es offiziell am Samstag, 21. November, um 11 Uhr im Literaturcafé an der Elberfelder Straße (in der Buchhandlung Thalia) von Andreas Lux, Leiter des Geschäftsbereiches Innovation der SIHK zu Hagen. Es werden – moderiert vom Heimatbund-Vorsitzenden und Wk-Chefredakteur Michael Eckhoff – mehrere Autoren aus ihren Beiträgen vortragen.