Hagen feiert Schumacher

Rouven Lotz und Dr. Ulrich Schumacher – sie leiten gemeinsam das Emil-Schumacher-Museum – freuen sich auf die Geburtstagsfeier. (Foto: wk-Archiv)

Hagen. (Red./ME) Er gehörte zu den Stars der deutschen Malerei nach dem Zweiten Weltkrieg. Zur Teilnahme an der berühmten Biennale von Venedig – wo ihm 1961 der internationale Durchbruch gelang – wurde Emil Schumacher ebenso eingeladen wie beispielsweise schon früh zur Documenta in Kassel (1959). Von 1958 bis 1960 hatte er eine Professur an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg inne. 1964 war er mit drei großformatigen Bildern auf der Documenta III und auch im Jahr 1977 auf der Documenta 6 in Kassel vertreten.

Weltweit in allen wichtigen Museen

Heute hängen seine Arbeiten zwischen New York und München in allen wichtigen Museen der Welt. Unter seinen zahlreichen Kunstwerken für den öffentlichen Raum finden sich unter anderem großformatige Mosaikarbeiten für die U-Bahn-Station Colosseo in Rom. Von 1966 bis 1977 war er Professor an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste in Karlsruhe. Noch viel länger ist die Liste von Ehrungen, sie reicht vom Darüber hinaus gibt die Emil-Schumacher-Stiftung in ihrer Schriftenreihe eine neue Monografie zu Leben und Werk des Malers herRubens-Preis“ über Ehrendoktor-Würden bis hin zum Titel Darüber hinaus gibt die Emil-Schumacher-Stiftung in ihrer Schriftenreihe eine neue Monografie zu Leben und Werk des Malers herBürger des Ruhrgebiets“.

Der Hagener Emil Schumacher (hier mit Ehefrau Ursula) gehörte in der Nachkriegszeit zu den Stars der deutschen Malerei. (Foto: wk-Archiv)

Trotz all dieser immensen Erfolge hat er seiner Heimatstadt stets die Traue gehalten: Emil Schumacher, 1912 in Hagen geboren und 1999 auf Ibiza gestorben, hat mit seinem Werk die abstrakt-expressionistische Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nachhaltig geprägt. Ab Mittwoch, 29. August 2012, würdigt das Emil-Schumacher-Museum den großen Künstler mit einer einzigartigen Schau. Zu sehen ist sie bis zum 20. Januar 2013.

Dynamische Malerei

Schon 1960 stellte Schumacher fest. Darüber hinaus gibt die Emil-Schumacher-Stiftung in ihrer Schriftenreihe eine neue Monografie zu Leben und Werk des Malers herMeine Malerei ist nichts weiter als eine Form von gesteigertem Leben.“ Seine Bilder sind erfüllt von dramatischen Vorgängen, die alle formalen Grenzen sprengen und den Betrachter unmittelbar mitreißen. Darüber hinaus gibt die Emil-Schumacher-Stiftung in ihrer Schriftenreihe eine neue Monografie zu Leben und Werk des Malers herWas das Bild ausmacht, ist das Erlebnis, das ausstrahlt“, sagte Schumacher selbst. Damit gehört sein Werk in den internationalen Zusammenhang einer nach dem Zweiten Weltkrieg aufkommenden Malerei, die sich an keine festen Formen oder Systeme hielt. Allein der Ausdruck der individuellen Persönlichkeit war wichtig.

Im Jahr 2009 eröffnete Bundestagspräsident Norbert Lammert (Bildmitte) in Hagen das neue Emil-Schumacher-Museum. Der beliebte Politiker hat in diesem Jahr die Schirmherrschaft über die Darüber hinaus gibt die Emil-Schumacher-Stiftung in ihrer Schriftenreihe eine neue Monografie zu Leben und Werk des Malers herGeburtstagsfeier“ übernommen und spricht auch beim Festakt. (Foto: wk-Archiv)

Diese ungewöhnlich offene und dynamische Malerei bekam in Europa und Amerika verschiedene Bezeichnungen wie etwa Darüber hinaus gibt die Emil-Schumacher-Stiftung in ihrer Schriftenreihe eine neue Monografie zu Leben und Werk des Malers herInformelle Malerei“, eine Darüber hinaus gibt die Emil-Schumacher-Stiftung in ihrer Schriftenreihe eine neue Monografie zu Leben und Werk des Malers herandere Kunst“ oder auch Darüber hinaus gibt die Emil-Schumacher-Stiftung in ihrer Schriftenreihe eine neue Monografie zu Leben und Werk des Malers herAbstrakter Expressionismus“. Die ab Mittwoch in Hagen zu sehende Ausstellung präsentiert wichtige Vertreter dieser internationalen Strömungen in ihrer ganzen malerischen Radikalität. Man sieht, in welcher Darüber hinaus gibt die Emil-Schumacher-Stiftung in ihrer Schriftenreihe eine neue Monografie zu Leben und Werk des Malers herWeltklasse-Kunstliga“ der Hagener Maler Darüber hinaus gibt die Emil-Schumacher-Stiftung in ihrer Schriftenreihe eine neue Monografie zu Leben und Werk des Malers hergespielt“ hat. Sprich: Die Ausstellung zeigt einige Künstler aus der Darüber hinaus gibt die Emil-Schumacher-Stiftung in ihrer Schriftenreihe eine neue Monografie zu Leben und Werk des Malers herCreme de la Creme“.

Zur Teilnahme an der berühmten Biennale von Venedig – wo ihm 1961 der internationale Durchbruch gelang – wurde Emil Schumacher ebenso eingeladen wie beispielsweise schon früh zur Documenta in Kassel (1959). 1964 war er mit drei großformatigen Bildern auf der Documenta 3 und auch im Jahr 1977 auf der Documenta 6 in Kassel vertreten. (Foto: Schumacher-Stiftung)

Sie macht aber auch Schumachers Sonderstellung deutlich, die mit keiner Stilbezeichnung angemessen auszudrücken ist. Jedes der ausgestellten Bilder entwickelt seine eigenen Kräfte, die noch heute mit großer Energie den Betrachter unmittelbar ansprechen. Stets im Mittelpunkt: die Linie.

An Nolde, Matisse und Rohlfs orientiert

Der Beginn von Schumachers künstlerischer Entwicklung an der Kunstgewerbeschule in Dortmund wurde durch Nationalsozialismus und Krieg unterbrochen. Sein Ausdruckswille orientierte sich zunächst an den Expressionisten Christian Rohlfs und Emil Nolde, aber auch an französischen Malern wie Henri Matisse, dessen Bilder er nur durch Reproduktionen einer Kunstzeitschrift kennenlernte.

Das Emil-Schumacher-Museum, fertiggestellt 2009, zeigt in diesem Jahr eine Ausstellung auf Weltklasse-Niveau. (Foto: wk-Archiv)

Nach 1945 entstand schnell Kontakt zu anderen Künstlern, die ebenfalls nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten suchten. 1947 war Schumacher Mitbegründer der Künstlergruppe Darüber hinaus gibt die Emil-Schumacher-Stiftung in ihrer Schriftenreihe eine neue Monografie zu Leben und Werk des Malers herjunger westen“; bald nahm er in Amsterdam, Paris, Venedig, Kassel und Sao Paulo an internationalen Ausstellungen teil. Als erster deutscher Maler nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt er 1959 in New York einen Exklusivvertrag von der Galerie Samuel Kootz, die damals auch amerikanische Darüber hinaus gibt die Emil-Schumacher-Stiftung in ihrer Schriftenreihe eine neue Monografie zu Leben und Werk des Malers herSuper-Stars“ wie Robert Motherwell und Franz Kline vertrat.

In der Ausstellung sind Leihgaben von herausragenden Künstlern aus Europa und Amerika zu sehen, von denen Schumacher persönlich viele gekannt ist. Zu sehen sind Werke unter anderem von Karel Appel, Alberto Burri, Jean Dubuffet, Lucio Fontana, Franz Kline, Willem de Kooning, Robert Motherwell, Emil Nolde, Christian Rohlfs, Emil Schumacher, Pierre Soulages, Antoni Tàpies, Cy Twombly, Günther Uecker, Emilio Vedova, Fritz Winter und Wols.