Unternehmen kommen und gehen – so wie die Haldener Dolomitwerke, von denen aktuell größere Teile abgebrochen werden. Manche Entwicklungen lassen sich nur schwer voraussehen, dennoch soll jetzt ein Konzept für „Hagen 2035“ entwickelt werden. (Foto: Michael Eckhoff)

Hagen. (Red.) Hagens Zukunft geht jeden in dieser Stadt an – um dies deutlich zu machen, wird der sperrige Begriff Stadtentwicklungskonzept (ISEK) durch den neuen Titel „HAGENplant 2035“ ergänzt.

Durch den Titel wird deutlich, dass sich alle bei den im Rahmen des Konzeptes vorgesehenen Veranstaltungen und Prozessen aktiv beteiligen können, um die Zukunft ihrer Stadt vorzuzeichnen. Der erste Schritt, mit dem dies geschieht, sind die sogenannten Fachforen. Das Fachforum „Arbeit, Wirtschaft und Tourismus“ bildete bereits den Auftakt.

Fünf Foren

Insgesamt sind fünf Veranstaltungen im ersten Halbjahr 2018 vorgesehen. Das Fachforum „Bildung, Soziales, Sport und Kultur“ findet am Mittwoch, 7. März, und das Fachforum „Freizeit, Freiraum und Umwelt“ am Donnerstag, 8. März, statt. Am Mittwoch, 14. März, schließt sich das Fachforum „Verkehr und Mobilität“ an. Das fünfte Fachforum „Wohnen und Städtebau“ wird zeitlich etwas nach hinten geschoben, da der ISEK-Prozess eng mit dem Aufstellungsprozess des Handlungskonzeptes Wohnen verwoben ist und besonders mit den dort entwickelten wohnungspolitischen Ziele in Einklang stehen muss.

Im zweiten Halbjahr ist vorgesehen, dass die Teilnehmer der ersten Runde sich noch einmal im Rahmen eines integrierten, gemeinsamen Forums zusammen finden.

Strategische Ziele

In der ersten Runde der Fachforen sollen gemeinsam mit den geladenen Fachexperten Ideen entwickelt und eine umfassende Diskussion über strategische Ziele der Hagener Stadtentwicklung geführt werden. Die Entwurfsfassung der strategischen Ziele basiert ausschließlich auf gutachterlichen Annahmen der beauftragten Planungsbüros (auf der Internetseite www.plan-portal.de/hagen werden alle neuen Entwicklungen veröffentlicht) und soll durch die Fachforen um die Fachperspektive ergänzt und durch diese weiterentwickelt werden. Der Entwurf ist offen für Kritik und weitere Impulse und wird kontinuierlich fortgeschrieben. Im nächsten Beteiligungsschritt soll auch durch die Beteiligung der breiten Öffentlichkeit eine Weiterqualifizierung der Entwurfsfassung erfolgen.

Leben in Hagen

Interessierte sollten sich schon einmal den Termin des HagenForums am 17. April vormerken. Das Forum wird zwischen 18 und 21 Uhr im Ratssaal des Rathauses stattfinden und Antworten auf die Frage „Wie wollen wir zukünftig in Hagen leben und arbeiten?“ suchen.

Ziel ist es, an diesem Tag und im weiteren Prozess ein gemeinsames Bild der Zukunft zu entwickeln. Ein Bild, das den wünschenswerten Zustand Hagens für die kommenden 15 bis 20 Jahre zeigt.

Parallel zum Hagen-Forum beginnt eine Onlinebeteiligung. Im Juni geht es dann in die Stadtbezirke, um mit den Bürgern vor Ort ins Gespräch zu kommen.