Hagen schwer in Fahrt

Hagen. (anna) Ende des Jahres soll es auf den Markt kommen: das vierte Buch von André Streich. Unter dem Titel „Hagen – Schwer in Fahrt“ sucht der Feuerwehrmann und Lkw-Fahrlehrer dringend Fotos von Lastkraftwagen aus den 50er, 60er und 70er Jahren.

André Streich will Ende des Jahres sein viertes Buch unter dem Titel  „Hagen - Schwer in Fahrt“ auf den Markt bringen. Dieses Buch soll schwerpunktmäßig die Fahrzeuge von Hagener Unternehmen als auch von öffentlichen Institutionen zwischen etwa 1950 und ungefähr 1980 zeigen. (Foto: Anna Linne)
André Streich will Ende des Jahres sein viertes Buch unter dem Titel „Hagen – Schwer in Fahrt“ auf den Markt bringen. Dieses Buch soll schwerpunktmäßig die Fahrzeuge von Hagener Unternehmen als auch von öffentlichen Institutionen zwischen etwa 1950 und ungefähr 1980 zeigen. (Foto: Anna Linne)

Im Oktober 2009 berichtete der wochenkurier zum ersten Mal über die Leidenschaft des Hageners André Streich: Seit Kindesbeinen sammelt der Diplom-Ingenieur aus der Flensburgstraße, der seit 2001 als Fahrlehrer arbeitet, Feuerwehrautos aller Ausführungen und jeden Alters. Doch nicht bei Modellautos oder echten Fahrzeugen geht sein Herz auf. Seine Leidenschaft gilt hauptsächlich den Fotos der roten Fahrzeuge, die er in unzähligen Ordnern akribisch archiviert hat.

Erstes Buch

Seit 1984 hat er alle roten Gefährte der Blauröcke, die ihm vor die Linse kamen, fotografiert. Zur Abbildung wanderte schließlich auch die „Lebensgeschichte“ des jeweiligen Wagens in den Ordner. 2010 brachte André Streich dann sein erstes Buch im heimischen Ardenku-Verlag (Petra Holtmann) heraus. Nach sorgfältiger und jahrelanger Recherche erstellte Autor André Streich letztendlich ein Standardwerk zum Fahrzeugpark der Hagener Feuerwehren, das vom „Feuerwehrmagazin“ sogar zum Buch des Jahres gekürt wurde.

Dieses erste Buch präsentiert mit zahlreichen – zuvor zum Teil noch nie veröffentlichten – Abbildungen ein ziemlich vollständiges, nach Fahrzeuggruppen geordnetes Verzeichnis, das neben der Berufsfeuerwehr auch die Freiwilligen Feuerwehren sowie die Werks- und Betriebsfeuerwehren umfasst. Das Fahrzeugverzeichnis der Hagener Wehren mit seinen qualitativ hochwertigen Abbildungen stellt ein faszinierendes Nachschlagewerk für Fahrzeugfans, Feuerwehrhistoriker, Modellbauer und Heimatforscher dar.

Zwei und drei

Zu Ostern 2013 brachte André Streich seinen zweiten Band zum Thema Feuerwehr in Hagen auf den Markt: „Fahrzeuge, Einsätze, Unterkünfte“. Sein drittes Buch – hier geht’s um die Feuerwehr in Dortmund – wird am 14. Juni um 11 Uhr in der Meyerschen Buchhandlung in Dortmund vorgestellt.

Viertes Buch

Im vierten Buch dreht sich alles um Dieselgeruch. Nachdem auch in Hagen Anfang der 1950er Jahre das „Wirtschaftswunder“ zu verspüren war, mussten so bekannte Hagener Firmen wie Brandt-Zwieback, Varta oder Hussel eigene Lastkraftwagen anschaffen bzw. vorhalten, um ihre Produkte deutschland- bzw. europaweit vertreiben zu können. Teilweise konnte man hier von ganzen „Fuhrparkflotten“ sprechen. Das Speditionsgewerbe so wie man es heute kennt, steckte noch in den Kinderschuhen. Selbstständige Fuhrunternehmer zumeist nur mit einem einzigen Lkw waren damals recht häufig.

Diese alte Kehrmaschine gehörte früher zum Hagener Stadtbild. Auch sie wird in dem neuen Buch zu finden sein. (Foto: privat)
Diese alte Kehrmaschine gehörte früher zum Hagener Stadtbild. Auch sie wird in dem neuen Buch zu finden sein. (Foto: privat)

Erwähnung in Streichs neuem Buch finden hauptsächlich Lastkraftwagen der Gewichtsklasse „oberhalb von drei Tonnen zulässiger Gesamtmasse“, deren Hauptaufgabe es war, Güter, egal in welcher Form, zu transportieren. Weiterhin werden auch sogenannte „selbstfahrende Arbeitsmaschinen“ wie zum Beispiel „Straßenkehrmaschinen“ präsentiert. Dieses Buch soll schwerpunktmäßig die Fahrzeuge von Hagener Unternehmen als auch von öffentlichen Institutionen zwischen 1950 und 1980 zeigen. Die Zeitperioden davor und in geringem Maße auch danach finden ebenfalls eine gewisse Beachtung. Erscheinen soll das neue Buch aus dem Ardenku-Verlag mit circa 224 Seiten Ende des Jahres.

Wer den Foto-Sammler bei seinem Vorhaben unterstützen kann, sollte ihn unter Telefon 0160 / 4785778 anrufen; E-Mail: andre-streich@gmx.de. Man kann sich auch direkt an den Verlag wenden: Petra Holtmann hat die Hagener Rufnummer 02331 / 303333 und die E-Mail-Adresse mail@ardenkuverlag.de.