Hagenbuch 2012 – ab Samstag!

Auch Erik O. Schulz gehört zu den HagenBuch-Autoren. Der Geschäftsführer der Agentur Mark führt vor Augen, was der demografische Wandel für Hagen bedeuten könnte. (Foto: Agentur Mark)

Hagen. (JE) Über Jahrzehnte hinweg erschien Jahr für Jahr ein Hagener „Heimatkalender“. Um 1995 trat kurzzeitig auch noch ein „Jahrbuch“ hinzu. Doch all dies ist längst Schnee von gestern, beide sind selbst inzwischen Geschichte. Stattdessen existiert mittlerweile ein „HagenBuch“, das vom Hagener Heimatbund herausgegeben und vom Ardenkuverlag (Petra Holtmann) auf den Markt gebracht wird. Am kommenden Samstag, 12. November 2011, 11 Uhr wird die 2012er Ausgabe offiziell vorgestellt.

Das Hagenbuch 2012 widmet sich – wie seine Vorgänger – einmal mehr einer Vielzahl an Themen rund um die Volmestadt. Fast 40 Beiträge enthält der neue Band. Dabei fehlt ein Blick auf aktuelle Trends und Entwicklungen ebenso wenig wie ein Streifzug durch die Geschichte und Kultur. Auch der Sport und viel Lesenswertens rund um Hagener Persönlichkeiten nehmen einen großen Raum ein, so stellt Werner Hense den Ruderprofessor Karl Adam vor (Schöpfer des berühmten Ratzeburger Achters), der nicht nur in Hagen geboren wurde, sondern nach dem auch eine Turnhalle benannt ist (in Vorhalle).

Wirtschaft und Handel im Wandel

In diesem Jahr lautet das Schwerpunktthema „Wirtschaft und Handel im Wandel“. Traditionen, Stärken und Besonderheiten stehen ebenso im Blickpunkt, wie Herausforderungen. Diese werden besonders deutlich im Beitrag von Erik O. Schulz – der Geschäftsführer der Agentur Mark führt vor Augen, was der demografische Wandel für Hagen bedeuten könnte. Manfred Möller greift in seinem Beitrag „125 Jahr Akku“ am Beispiel des Traditionsunternehmens „Varta“ einen einzigartigen Aspekt der Wirtschaftsgeschichte unserer Stadt auf. Gerhard E. Sollbach beleuchtet ein verkehrspolitisches Thema, das vor 200 Jahren von besonderer Brisanz war: er untersucht den Chausseebau zwischen Iserlohn, Hohenlimburg und Hagen.

Enervie-Vorstandschef Ivo Grünhagen erläutert im neuen HagenBuch, warum die Mark-E in Haßley einen Neubau errichtet. (Modellfoto: Enervie)

Noch einige weitere inhaltliche Angaben, um ein wenig Appetit auf das neue Buch zu machen: Heimatbund-Vorstand Jens Bergmann befasst sich mit der Arbeit der zahlreichen Hagener Wirtschaftsverbände. Enervie-Vorstandschef Ivo Grünhagen erläutert, warum die Mark-E nach Haßley umzieht. Stefan Fuhrmann stellt Otto Schott, den Gründer der berühmten Jenaer Glaswerkstätten, vor, der in Hagen die Schule besuchte.

Liselotte Funcke widmet ihren diesjährigen Beitrag der Entstehung und Geschichte der Hagener Oberbürgermeisterketten. Das 100-jährige Jubiläum des Deutschen Museums für Kunst in Handel und Gewerbe in Hagen präsentiert Elisabeth May in dem Beitrag „Aufbruch in die Neue Welt“.

Mit bisher unveröffentlichten Fotos stellt André Streich die Geschichte der Schlauchtürme der Hagener Feuerwehr vor. Dirk Göbel und Jörg Rudat erinnern an die futuristischen Verkehrsplanungen der 70er Jahre und erzählen die Geschichte vom Kabinentaxi. Michael Eckhoff geht auf die Anfänge des Hageners Stadtgartens ein. Und Hubert Köhler hat sich der Geschichte der früher in Oberhagen an der Eilper Straße beheimateten Firma Hussel angenommen.

Vorgestellt wird das neue Hagenbuch übrigens am Samstag, 12. November 2011, um 11 Uhr bei Thalia, Elberfelder Straße, auch in diesem Jahr wieder mit einer kleinen Lesung, moderiert von Michael Eckhoff, in dessen Händen ein weiteres Mal die Redaktion lag. Der Preis wurde erneut stabil gehalten und liegt auch in diesem Jahr bei 15 Euro.