Hagener Auferstehungsgemeinde wieder in festen Händen

Kathrin Hirschberg-Sonnemann ist die neue Pfarrerin im Hagener Süden. (Foto: privat)

Kathrin Hirschberg-Sonnemann ist die neue Pfarrerin im Hagener Süden. (Foto: privat)

Dahl. Nach mehr als zwei Jahren ist die Evangelische Auferstehungsgemeinde Hagen (Dahl und Rummenohl) jetzt wieder in festen Händen: Kathrin Hirschberg-Sonnemann ist die neue Pfarrerin im Hagener Süden.
Sie wurde am Sonntag, 9. April, um 14 Uhr in der Rummenohler Kirche von Superintendentin Verena Schmidt und unter musikalischer Begleitung von Kirchen- und Posaunenchor in ihr Amt eingeführt.

„Ich freue mich sehr auf meine Arbeit hier“, sagt die Theologin. „Schon jetzt bin ich sehr liebevoll und unkompliziert aufgenommen worden.“
Kathrin Hirschberg-Sonnenmann wurde 1969 in Recklinghausen als Tochter eines Pfarrers und einer Kirchenmusikerin geboren. Während ihre Schwester den musikalischen Weg einschlug, folgte Kathrin Sonnenmann den Pfaden ihres Vaters.
Nach einem diakonischen Jahr studierte sie Theologie, absolvierte ihr Vikariat in Herdecke und Bochum und arbeitete zunächst in der Arbeitsstelle Gottesdienst und Kirchenmusik in Villigst. Später teilte sie sich mit ihrem Mann eine Pfarrstelle in Bochum, bevor ihr Mann eine Stelle in Plettenberg und sie eine Stelle in Herscheid antrat.
„Die Ausschreibung für die Pfarrstelle in der Auferstehungsgemeinde habe ich schon vor zwei Jahren gesehen“, erinnert sich die künftige Wahlhagenerin. „Doch da war mein jüngster Sohn noch zu klein.“ Inzwischen ist das Nesthäkchen, der noch drei Geschwister zwischen 9 und 19 Jahren hat, fast vier Jahre alt. „Und so war ich sehr froh, dass die Stelle noch frei war und bin jetzt sehr glücklich, hier zu beginnen“, sagt Kathrin Hischberg-Sonnemann. Im Sommer zieht sie mit ihrer Familie nach Hagen. „Ich habe schon lange einen Bezug zu der Stadt“, erklärt sie. „Zwei meiner Freundinnen wohnen hier, ich hab ein Abo für das Stadttheater. Und mein Geigenlehrer – der wohnt sogar in Dahl.“
Für die Auferstehungsgemeinde endet damit am 9. April eine Zeit der Übergangslösungen. „Es war kein einfacher Weg bis zur Ausschreibung dieser Stelle, die einen Umfang von 75 Prozent hat“, sagt Sabine Peddinghaus, Vorsitzende des Presbyteriums.
„Aber jetzt passt alles zusammen, und wir sind sehr glücklich“, zeigt sie sich froh. Dass auch Herausforderungen auf das neu gefundene Team warten, das schreckt die beiden Frauen nicht. „Wir werden eine gemeinsame Struktur finden, Freude an Neuem haben, aber auch auf Altbewährtes setzen“, sind sie sich einig.