Hans Körner ist Hagener. Und er gehört der hiesigen Freimaurer-Loge an. Als er ein altes Fahrrad geschenkt bekommt, beginnt für den Rentner eine ungewöhnliche Reise. Am Sonntag, 11. März, erzählt er darüber im Haus Martfeld in Schwelm. (Foto: privat)

Hagen/Schwelm. (Red.) Die ungewöhnliche „Pilgerreise“ des Hageners Hans Körner beginnt mit einem Fahrrad, das der frisch gebackene Rentner von einer Freundin geschenkt bekommt – und endet nach fast 2.500 Kilometern in Santiago de Compostela.

Hagener Freimaurer-Loge

Körner ist Mitglied der Hagener Freimaurer-Loge. Historischer Vorläufer dieser einzigartigen Vereinigungen sind die Steinmetzbruderschaften der mittelalterlichen Dombaumeister. Dementsprechend nahm der Hagener Freimaurer auf seine Reise ein großes Interesse an Kirchen, Klöstern und Kathedralen mit.

Diese Bauwerke waren dann auch so etwas wie die Meilensteine der außergewöhnlichen Pilgerreise.

Planänderung

Als solche hatte Körner seine Tour eigentlich gar nicht geplant: „Dennoch hat mir die Reise einen tiefen Eindruck vermittelt, welche Leistungen die Steinmetze des Mittelalters an den phantastischen Kathedralen in Frankreich und Spanien geleistet haben – Arbeiten, die nur aus tiefer, innerer Überzeugung für das Göttliche und das Schöne zur Vollendung kommen konnten.“

Vortrag in Schwelm

Welche Erfahrungen er unterwegs noch machen konnte, erzählt er mit seinem Bilder-Vortrag am Sonntag, 11. März, um 15 Uhr in der Martfeld-Kapelle in Schwelm. Der Referent und Mitglieder der Schwelmer Freimaurer-Loge stehen nach dem Vortrag für Fragen und Gespräche zur Verfügung. Der Eintritt ist frei; um Anmeldung über mail@en-freimaurer.de oder via Facebook wird gebeten.