Hagener Geschichte im VHS-Seminar

Hagen. Ein Seminar der Volkshochschule Hagen (VHS) mit Wk-Chefredakteur und Stadtheimatpfleger Michael Eckhoff über Hagens Industrie- und Wirtschaftsgeschichte zwischen 1901 und 1914 beginnt am Mittwoch, 16. Januar, von 19.30 bis 21 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38.
Eine der wichtigsten Phasen der Hagener Geschichte war die Ära zwischen 1901 (Eingemeindung von Eckesey, Eppenhausen und Delstern) und dem Ersten Weltkrieg. Die Einwohnerzahl stieg in diesen Jahren rapide von 68.000 auf fast 100.000 an – wohlgemerkt: ohne Haspe, Boele, Vorhalle, Dahl und dem Lennetal. Zahlreiche neue Siedlungen wie Drerup und Wehringhausen, Schulen und Kirchen waren vonnöten.

Hinzu kam, dass mit der Elektromark ab 1906/08 ein bedeutender regionaler Stromversorger aktiv wurde. In dieser Zeit wirkten mit dem Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus, Oberbürgermeister Willi Cuno und Stadtbaurat Ewald Figge nicht nur schillernde Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in der hiesigen Region, sondern mit Theodor Springmann (Schraubenfabrik Funcke & Hueck), Friedrich G. Theis (Kaltwalzwerk), Carl Pouplier (Edelstahl), Emil Hoesch (Papier) oder Hugo von der Heyden (Heyda-Schulhefte) auch wagemutige Unternehmer und Firmengründer.

Anmeldung

Derartigen Aspekten wird sich Stadtheimatpfleger Eckhoff in diesem Kurs widmen. Nähere Informationen zur Anmeldung für den Kurs mit der Nummer 1012 erhält man auf der Seite vhs-hagen.de/anmeldung oder bei der Volkshochschule unter Tel. 02331 / 207-3622.