Hagener Impuls um Bahnhofsuhr reicher

Hagen. Unglaublich, aber wahr: dieses wundervolle Schmuckstück – eine mehrere Meter hohe Uhr – war jahrzehntelang hinter einer Bretterwand im Hagener Hauptbahnhof verborgen. Seit vergangener Woche ist sie die Zierde eines neuen Cafés.

Vor drei Jahren erregte eine hundert Jahre alte Postkarte die Aufmerksamkeit der beiden Heimatforscher Michael Eckhoff und Stefan Fuhrmann; darauf abgebildet war diese Uhr. Erkundungen bei der Bahn AG und im Osthaus-Museum führten zunächst nicht weiter. Doch als jetzt der frühere Wartesaal 1. Klasse renoviert wurde (nach langer Nutzung als Drogerie), kam die Uhr zum Vorschein.

Gefertigt wurde sie einst von einem niederländischen Goldschmied, der zum Kreis um Karl Ernst Osthaus gehörte. Der Hagener Impuls ist somit um ein weiteres Werk bereichert. Die gesamte Geschichte erzählt der wk in der kommenden Woche.