Hagener Integrationsnetzwerk stößt Dialog zwischen Vereinen an

Hagen. In den Dialog eintreten und austauschen – das war und ist das erklärte Ziel eines Netzwerkes, welches das Kommunale Integrationszentrum und die Pressestelle der Stadt Hagen im Sommer 2014 ins Leben gerufen haben. Ein Netzwerk, das den Austausch zwischen den Akteuren in der Verwaltung, den Migrantenselbstorganisationen und den lokalen Medien fördert.

Der jüngste, sichtbare Erfolg ist die Unterstützung des Vereins „fontaine-africa“ durch den Verein „Hellenische-Orthodoxe Mission Deutschlands – Evangelist Markos“.

Deren Vorsitzender Savvas Gaitanoglou war bei einem Treffen von der Arbeit des Vereins „fontaine-africa“ so angetan, dass er spontan anbot, „in jeglicher Hinsicht zu unterstützen“. Adama Traoré, der Vorsitzende des Vereins, habe ihn sehr bewegt mit seinem Vortrag: „Da können und dürfen wir nicht einfach wegschauen.“ Traoré, der selbst viel Hilfe von anderen erfahren hat, als er in Hagen eine neue Heimat fand, möchte mit seinem Verein insbesondere an der Elfenbeinküste Hilfe zur Selbsthilfe fördern.

„Fehlender Zugang zu sauberem Trinkwasser ist eines der akuten Probleme, mit denen die Menschen in Afrika täglich zu kämpfen haben“, sagt Traoré. Mit der Unterstützung kann ein Brunnen errichtet werden, der 3.000 Menschen mit sauberem Wasser versorgt.

Es sind diese Verbindungen, die deutlich machen, wie wichtig der Dialog, den das Netzwerk angestoßen hat und fortlaufend unterstützt, in einer Stadt wie Hagen ist, in der Menschen aus mehr als 130 Nationen leben.

Öffentlichkeitsarbeit kann aus Sicht der Stadt Hagen nur erfolgreich sein, wenn auch Menschen mit Einwanderungsgeschichte erreicht und aktiv bei der gesellschaftlichen Teilhabe unterstützt werden.