Hagener Kraniche reisen jetzt nach Hiroshima

Kranich-Projekt
Unterwegs: Die 1462 Hagener Papier-Kraniche, die in einem Kunstprojekt geschaffen wurden, reisen jetzt als Friedensboten nach Hiroshima. (Foto: Rathaus Galerie Hagen)

Hagen. Der Papierkranich gilt in Japan als Symbol für das Glück: Wer 1.000 Kraniche faltet oder dazu beiträgt, für den erfüllt sich ein Herzenswunsch. Das motivierte die Hagener Autorin und Papierkünstlerin Dr. Birgit Ebbert, zusammen mit kleinen und großen Hagenerinnen und Hagenern im Kunst-Schaufenster der Rathaus-Galerie Hagen mindestens 1.000 Papierkraniche für den Frieden zu falten.

Die Aktion begann Mitte August. „Das Interesse war groß, die Altersspanne der über vierhundert Teilnehmer reichte von vier bis neunzig Jahre“, berichtet Birgit Ebbert zufrieden. Sie hat an sechs Terminen mit Interessenten gefaltet und die Kraniche aufgefädelt, um nach und nach das Kunst-Schaufenster mit den Kranichen zu füllen.

Genau 1.462 Kraniche waren es schließlich. Sogar eine ganze Grundschule hat sich mit einer Kranich-Spende beteiligt.

Die Papierkraniche sind ein Symbol dafür, dass sich die Menschen nichts sehnlicher wünschen als Frieden auf dem Globus. Seit Jahrzehnten finden solche Projekte auf der ganzen Welt statt. Millionen Falter landen jährlich im Friedenspark in Hiroshima, wo nun bald auch die Hagener Kraniche eintreffen werden.