Hagener Rathaus im Fokus

Hagen. (san) Unser aktueller Wochenrückblick wendet sich diesmal vorrangig dem Rathaus und seinem „Umfeld“ zu:

Präsident beim OB

Der neue Hagener Polizeipräsident Wolfgang Sprogies war am Montag zu einem ersten Kennenlernen zu Gast bei Oberbürgermeister Erik O. Schulz. Bei dem Gespräch im Rathaus fanden sich schnell zahlreiche Anknüpfungspunkte, zumal Wolfgang Sprogies bereits in den 1990er Jahren für mehr als sechs Jahre in Hagen gelebt und im Polizeipräsidium gearbeitet hat. Neben aktuellen Themen wie den anhaltenden Flüchtlingszuwanderungen sowie dem Stand der Planungen zur neuen Wache an der Bahnhofstraße, hielten beide am Ende übereinstimmend fest, das seit Jahren vertrauensvolle Verhältnis zwischen den beiden Behörden intensiv weiter pflegen zu wollen.

Mark-E: Probleme

Mit massiven Problemen hat die Enervie/Mark-E zu kämpfen. In der letzten Hagener Haupt- und Finanzausschusssitzung zeigten sich SPD, CDU und andere Parteien darin einig, dem Unternehmen zur Seite springen zu wollen. Insbesondere die „momentane besorgniserregende Vertrauenskrise“ macht den Volmestädtern – die Stadt Hagen ist Hauptaktionärin – zu schaffen. Vorstandssprecher Ivo Grünhagen soll deshalb auch so schnell wie möglich von seinem Posten abgelöst werden.

Mehr Steuern?

Wie Stadtkämmerer Christoph Gerbersmann im Finanzausschuss mutmaßte, könnten die Gewerbesteuern etwas üppiger fließen als gedacht. Dennoch muss weiterhin „mit Volldampf“ gespart werden, weil Hagen im Jahr 2016 einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen muss.

Beamten-Fitness

Im Rahmen der langjährigen Gesundheitsförderung veranstaltete die AG Gesundheit der Stadt Hagen Ende März den Gesundheitstag für städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Erik O. Schulz wurde ein breites Themen- und Aktionsfeld von Hagener Institutionen und eigenen Mitarbeitern gestaltet, ohne dabei Kosten zu verursachen. So entstand ein vielfältiges Programm – angefangen mit Infoständen zu gesunder Ernährung, Sportprogrammen, Gewichtsreduktion über Tests mit konkreten Hinweisen für Gesundheitsrisiken bis hin zu praktischen Übungen wie Kurzkursen zur Gymnastik am Arbeitsplatz. Theoretisch unterfüttert wurde die Veranstaltung mit Fachvorträgen zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfallprophylaxe und schweren Beinen durch Venenerkrankungen.

Vorhaller Pläne

Anstelle der Vorhaller Tennis- und Soccerhalle an der Revelstraße könnte mittelfristig ein Einkaufszentrum entstehen. Jedenfalls sehen das Überlegungen der Stadt Hagen vor. Auf dem Weg dorthin gibt es aber noch mehrere ungelöste Probleme – vor allem rund um die Eigentumsverhältnisse.

Stefanie Krause

„Vermitteln, Informieren und Vernetzen“ – so kann man die Kernaufgaben der Freiwilligenzentrale Hagen kurz zusammenfassen. Seit über 15 Jahren arbeitet sie – trägerübergreifend – mit vielen lokalen Partnern zusammen, um Hagener in ein Engagement zu vermitteln und hat dabei immer auf Ehrenamt und Teamarbeit gesetzt. Auch in der Region und landesweit hat sich die hiesige Freiwilligenzentrale mit anderen Agenturen zusammengetan. Auf der Jahrestagung der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen in NRW – kurz „lagfa“ – wurde dieses Engagement nun im besonderen Maße anerkannt: Die Versammlung wählte Stephanie Krause, Leiterin der Hagener Zentrale, zur neuen Landes-Sprecherin. Ab Mai wird daher auch das Koordinierungsbüro der „lagfa NRW“ seine Zelte in der Freiwilligenzentrale im hiesigen Rathaus aufschlagen. Ein erstes erlebbares Projekt wird ein inklusives Festival im Rahmen der Woche des bürgerschaftlichen Engagements 2015 in den Hagener Elbershallen stattfinden.