Hagener Suppenküche in Not

Hagen. Der Umbau der Suppenküche ist geschafft. Am Montag,
26. September 2016, wurde der Betrieb am Märkischen Ring 201 bereits wieder
aufgenommen. Die fast 20-jährige kontinuierliche Versorgung bedürftiger
Mitbürger hatte Spuren hinterlassen.
Bis zu 250 Gäste – mehr als 400 Portionen täglich an den
fünf Öffnungstagen – haben diese Baumaßnahme erforderlich gemacht. Neben
hygienischen Auflagen und der Verbesserung der Arbeitsbedingungen für unsere 75
ehrenamtlichen Mitarbeiter. Allerdings wurde bei den Umbaumaßnahmenauch der
geplante Kostenrahmen überschritten. Unvorhergesehen aufwendige Arbeiten zur
Modernisierung alter Sanitärinstallationen verteuerten die Maßnahme. Neue
Kochkessel auf Grund elektrischer Probleme bei den 15 Jahre alten Geräten, die
Installation eines Fettabscheiders und eines größeren Durchlauferhitzers sowie
kleinere Einzelposten summierten sich. Der Suppenküche fehlen derzeit 80.000
Euro zur Finanzierung des Erweiterungsbaus.
Das Konzept der Suppenküche – Gastfreundschaft ohne Vorbedingungen und Kosten
– scheint gefährdet, so die Verantwortlichen. Die Suppenküche finanziert ihre
Arbeit ausschließlich durch Spenden. Da die Hagener Bürger bereits in der
Vergangenheit viel Herz für ihre Suppenküche gezeigt haben, hofft die
Begegnungsstätte nun erneut auf Hilfe.