Hagener Urlaubskorb 2015

Hagen. (ME) Ob Bürgermeister Horst Wisotzki oder Bezirksbürgermeister Arno Lohmann, ob Stefanie Krause von der Freiwilligenzentrale oder Stadtheimatpfleger Michael Eckhoff… – sie alle, und noch etliche andere Ehrenamtler, sind in den Sommerwochen in der Volmestadt unterwegs. Sie sind „on Tour“, um den Hagenern und Hagenerinnen zu zeigen, wie attraktiv, spannend und vielseitig der heimische Raum ist.

Natürlich finden all diese Aktivitäten wieder im Rahmen des Urlaubskorbs statt, der abermals von der Volkshochschule und Chef-Organisator Günter Brandau „gepackt“ worden ist. Brandau hat einen „Korb“ zusammengestellt, der so prallvoll ist wie selten jemals zuvor. Über 300 Veranstaltungen aus vielen Bereichen laden zum Mitmachen ein, darunter natürlich erneut Dutzende der besonders begehrten heimatkundlichen Touren. Der Urlaubskorb bietet Angebote in der Zeit vom 29. Juni bis 11. August 2015 an.

Begonnen hat alles vor 35 Jahren. Ausgehend von der Idee, für die daheimgebliebenen Erwachsenen in den Sommerferien etwas anzubieten, wurden in Hagen seitdem – früher meist vom Kulturamt organisiert – mehrere tausend Veranstaltungen, Besichtigungen, Führungen und Workshops durchgeführt.

Breite Unterstützung

Günter Brandau: „Dass das Urlaubskorb-Programm in 2015 auf über 300 Veranstaltungen erhöht werden konnte, liegt an der Unterstützung von über 50 Hagener Unternehmen, städtischen Töchterunternehmen, Verbänden, Vereinen, Privatpersonen und kommunalen Dienststellen, die ihre Einrichtungen mit ihren Aufgaben und Dienstleistungen den interessierten Bürgerinnen und Bürgern präsentieren.“

Hervorzuheben ist laut Brandau, dass das Verhältnis zwischen kostenpflichtigen Angeboten und kostenlosen Angeboten ausgewogen ist. Immerhin 75 Angebote sind kostenlos, bei den meisten übrigen Angeboten werden lediglich geringfügige Beiträge für Material, Eintritt oder ähnliche Kosten verlangt.

Nicht selbstverständlich und daher erwähnenswert ist, dass sich Oberbürgermeister Erik O. Schulz mit seinem gesamten Verwaltungsvorstand wieder mit Angeboten eingebracht hat und damit den Urlaubskorb unterstützt. Die Bürgerinnen und Bürger können bei diesen Gelegenheiten die Verwaltungsführung mal anders erleben und hautnah begleiten, so führt etwa Stadtbaurat Thomas Grothe über das Gelände der Bahnhofshinterfahrung.

Zurzeit noch in der Druckerei

Das Programm ist außerordentlich breit gefächert – was sicherlich auch daran liegt, dass es seit dem vergangenen Jahr der Volkshochschule entstammt. So gibt es Erste-Hilfe-Kurse ebenso wie einen Kettensägenkurs und Wissenswertes über Kaffee, Öle, Honig oder Papier. Auch zahlreiche Kreativangebote enthält der „Korb“, zum Beispiel die Möglichkeit, aus zufällig gefundenen Steine ungewöhnlichen Schmuck herzustellen.

Das Urlaubskorb-Programmheft ist zurzeit in der Druckerei, wird aber ab Ende Mai oder Anfang Juni  in zahlreichen Einrichtungen der Stadtverwaltung Hagen, in den Bürgerämtern, in der Volkshochschule, im Touristikbüro der Hagen-Agentur und selbstverständlich bei etlichen Veranstaltern ausliegen. Darüber hinaus kann der Urlaubskorb auch auf der städtischen Internetseite eingesehen werden. Anmeldungen können ab dem heutigen Mittwoch getätigt werden. Die Adressen und die Telefonnummern sind dem Urlaubskorb zu entnehmen.