Rufen zum „Mitmachen“ auf (v.l.): Oberbürgermeister Erik O. Schulz, Baudezernent Thomas Grothe und Marianne Booke (Projektmanagement Neuaufstellung Flächennutzungsplan und Integriertes Stadtentwicklungskonzept im Fachdienst Stadtentwicklung und Stadtplanung der Stadt Hagen). (Foto: Michael Kaub/Stadt Hagen)

Hagen. „Mitmachen, mitdiskutieren, mitentwickeln! Jetzt können alle Hagenerinnen und Hagener die Entwicklung ihrer Stadt bis ins Jahr 2035 mitplanen.“ Oberbürgermeister Erik O. Schulz machte mit diesen Worten kürzlich deutlich, dass sich jeder aktiv in das Integrierte Stadtentwicklungskonzept „HAGEN plant 2035“ einbringen kann.

Bürger am Zug

Nach den vier Fachforen im Rahmen der Vorbereitung des Konzeptes findet mit dem „HagenForum“ am Dienstag, 17. April, von 18 bis 21 Uhr im Ratssaal im Rathaus an der Volme die erste öffentliche Veranstaltung statt. Es bildet den Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen, bei denen die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, sich zu informieren, zu diskutieren und Stadtentwicklung aktiv mitzugestalten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – „kommen und mitmachen“, heißt es hier.

Zu Beginn des „HagenForums“ wird es einen Überblick über Ablauf und Status quo des bisherigen Verfahrens geben. Drei Planungsbüros geben einen ausgiebigen Einblick in die bisher durchgeführten Schritte der Analyse, präsentieren erste Zielvorstellungen und informieren über die anstehenden weiteren Schritte.

Anschließend können sich die Bürgerinnen und Bürger in „Round-Table-Gruppen“ ein genaues Bild von den bisher entwickelten Zielvorstellungen machen, diese diskutieren und weiterentwickeln. Wie und wohin soll sich Hagen entwickeln? Wie und wo wohnen und arbeiten die Hagenerinnen und Hagener? Was macht Hagen als Freizeitstandort künftig attraktiv? Und wie bewegen wir uns in der Zukunft von A nach B? Erste Antworten auf diese und viele weitere Fragen liefert das „HagenForum“.

Zeitgleich mit dem „HagenForum“ beginnt die erste vierwöchige Phase der Onlinebeteiligung auf www.plan-portal.de/hagen. Hiermit sollen auch jene erreicht werden, die keine Zeit oder keine Möglichkeit haben die Veranstaltungen zu besuchen oder die lieber mit Onlinemedien arbeiten. Ganz bequem von jedem Ort aus können wichtige Hinweise für den Aufstellungsprozess gegeben werden – schließlich gibt es keine besseren Expertinnen und Experten für ihre Stadt als die Menschen, die hier leben. Die Teilnahme ist ganz leicht, zudem ist auf dem Planportal ein Video hinterlegt, welches die Onlinebeteiligung anschaulich erläutert.

All die gewonnenen Erkenntnisse und Ergebnisse fließen in den weiteren Planungsprozess ein, bevor die Arbeit in fünf Stadtbezirkswerkstätten weitergeht, dem Workshop „Jugend macht Stadt“ und dem Fachforum „Wohnen und Städtebau“, die alle im Juni und Juli stattfinden.