Hagens Woche: Gute und barbarische Taten

Hagen. (lz/Red.) Gute Taten in dieser Woche vor dem 4. Advent gab es
etliche, jedoch überschattet von einer Barbaren-Tat – diesmal sogar mit einer
solch‘ schlimmen Dimension dass die Mordkommission in Aktion treten muss.

Spenden an Bedürftige und Einrichtungen, die Gutes tun – davon gibt es
mehrmals auch in dieser Ausgabe zu berichten. Einen ganz besonders dicken
Spendenbatzen hatte die Sparkasse zu vergeben.
Satte 10.000 Euro
Seit nunmehr 14 Jahren spendet die Sparkasse zu Weihnachten Geld für
hilfs­bedürftige Kinder und Jugendliche. Bereits 150.000 Euro kamen so über
die Jahre zusammen. Auch in diesem Jahr erreichte eine großzügige Spende der
Sparkasse Hagen/Herdecke wieder ihre ehrenamtlichen Mithelfer. Insgesamt 10.000
Euro überreichte Frank Walter am Mittwoch, 14. Dezember, symbolisch an die
Verantwortlichen der Einrichtungen und Vereine, die sich für die Jugendarbeit in
Hagen einsetzen. „Wir freuen uns, wenn wir mit einem kleinen Betrag zu Dingen
beisteuern können, die sie in ihrem Alltag brauchen“, sagte Frank Walter. „Denn
wenn es den Menschen in unserer Stadt gut geht, geht es auch uns gut“, fügte er
an.
Freuen über eine Spende von jeweils 1.000 Euro konnten sich der Verein Frauen
helfen Frauen, der Deutsche Kinderschutzbund Hagen, Corbacher 20 – Hasper Verein
für christliche Sozialarbeit, die Caritas Hagen, die Vorhaller Ökumene gegen
Armut, die Suppenküche Hagen, die Kinderschutzambulanz, der Sozialdienst
katholischer Frauen, die Jugendhilfe Selbecke und das Hagener Kinderheim
Matthias-Becker-Haus.
Lebensgefährlich: Flaschenwurf
Eine Mordkommission der Polizei Hagen ermittelt seit Dienstagabend im Fall
der Flaschenwürfe von der Autobahnbrücke Haßleyer Straße auf die A45. Gegen
16.45 Uhr traf ein zunächst unbekannter Gegenstand in die Windschutzscheibe
eines Kleinlieferwagens. Der 48-jährige Fahrer konnte das Fahrzeug unverletzt
auf dem Seitenstreifen anhalten und die Polizei alarmieren. Während der Vorfall
von der Autobahnpolizei aufgenommen wurde und bereits Hinweise auf eine Flasche
als Wurfgeschoss vorlagen, erfolgte ein zweiter Wurf.
Eine Flasche verfehlte eine eingesetzte Polizeibeamtin und zersplitterte auf
der Autobahn. Aufgrund der Gesamtumstände setzte die Polizei außer mehreren
Streifenwagen für die Fahndung auch einen Hubschrauber ein. Im Zuge der
Ermittlungen gab es Hinweise auf eine vermutlich Jugendliche, die sich mit einem
Fahrrad von der Brücke entfernt hatte sowie auf ein Pärchen, das mit einem Hund
auf einem Spaziergang an der Brücke vorbei kam.
Diese Personen werden von einer ebenfalls eingesetzten Mordkommission
dringend als Zeugen gesucht. Weitere Hinweise im Zusammenhang mit dem Vorfall
erbittet die Polizei an Tel. 02331 / 986-2066.