Hasper „Torhaus“ eröffnet

Haspe. (ME) Was wäre Haspe ohne die Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft (GWG)…? – Anfang Juni 2013 hat GWG-Geschäftsführer Christoph Rehrmann zusammen mit Oberbürgermeister Jörg Dehm mitten im Stadtteil den Grundstein für das „Torhaus“ gelegt – und somit quasi für ein neues „Hasper Rathaus“.

Bereits wenige Monate später – am Freitag, 11. April 2014, 11 Uhr – durfte die GWG das Richtfest feiern. Und dann ging alles zügig vonstatten. Wie geplant ein halbes Jahr später – am vergangenen Freitag (24. Oktober 2014) – konnte die GWG das Bauwerk der Öffentlichkeit übergeben. Neben der Stadtbücherei-Filiale Haspe und dem Bezirksamt werden hier auch der Regionale Soziale Dienst und die BV-Geschäftsstelle ihren Sitz beziehen. Ein Café hat einige Räumlichkeiten im linken Bauteil bezogen. Außerdem gibt es rechts von der „Tordurchfahrt“ noch einen Kiosk – er befindet sich an einer Stelle, an der es auch schon früher ein Büdchen“ gegeben hat.

Bessere Verbindung

Wie geplant konnte die GWG das  Torhaus“ noch vor dem 1. November der Öffentlichkeit übergeben. Auch die Beleuchtung und die Brandschutzanlagen funktionieren bestens. (Foto: Harald Szczygiol/ GWG)
Wie geplant konnte die GWG das Torhaus“ noch vor dem 1. November der Öffentlichkeit übergeben. Auch die Beleuchtung und die Brandschutzanlagen funktionieren bestens. (Foto: Harald Szczygiol/ GWG)

Vor sieben Jahren nahmen die ersten Ideen zu einem repräsentativen „Torhaus“ endgültig Gestalt an. Vorausgegangen war unter anderem ein Gutachten, welches die GWG „zur Ertüchtigung des Hasper Zentrums“ in Auftrag gegeben hatte. Dieses Gutachten sprach Empfehlungen aus, wie man das aktuell eher sieche Hasper Zentrum beleben könnte. Die beiden nebeneinander liegenden Einkaufsstraßen – Voerder Straße und Vollbrinkstraße – sollten besser mit dem Hüttenplatz verbunden werden, um so den Haspern, sprich Kunden, einen „Rundgang“ zu ermöglichen. Das hieß letztendlich: Der berühmte Bunker, der an dieser Stelle jahrzehntelang das Ortsbild prägte, musste weg.

Später folgten zwischenzeitlich einige zähe Verhandlungen, weil es plötzlich von Seiten der Stadt Hagen finanzielle Bedenken gab. Doch als alle Bedenken ausgeräumt waren, gingen die Arbeiten unter Leitung des Dortmunder Architekten Andreas Hanke zügig voran.

Zweiter Baustein

Die Räume im neuen Torhaus sind großzügig bemessen und modern, aber dennoch gediegen - das gilt auch für das neue Café samt Bäckerei. (Foto: Harald Szczygiol/ GWG)
Die Räume im neuen Torhaus sind großzügig bemessen und modern, aber dennoch gediegen – das gilt auch für das neue Café samt Bäckerei. (Foto: Harald Szczygiol/ GWG)

Der Bau des „Torhauses“ ist nun – nach der Polizeiwache Haspe – der 2. Baustein, um die diversen Teile der Hasper City zu einem wirklichen Stadtteil-Zentrum zusammenschmelzen zu lassen. „Auch unsere weiteren Planungen im Herzen Haspes treiben wir derzeit voran, damit künftig den Hasper Bürgern alle Möglichkeiten des Einkaufs und der Dienstleistung zur Verfügung stehen“, versprach Christoph Rehrmann bereits vor einem halben Jahr. Denn nur hier im Zentrum Haspes mache es Sinn, alles zu bündeln, um über die vorhandene Kaufkraft attraktive Angebote zu ermöglichen.

Die Stadtteilbücherei Haspe bleibt übrigens wegen des Umzugs ins Torhaus bis zum 14. November 2014 geschlossen.

GWG-Chef Christoph Rehrmann (Bildmitte) dankte allen, die an der Verwirklichung dieses besonderen und von allen als gelungen empfundenen Projektes beteiligt waren, ausdrücklich. „Glückwunsch Haspe!“ - So begannen die lobenden Worte von Oberbürgermeister Erik O. Schulz (l.), der ein wenig neidisch auf die vor allem termingerechte und unproblematische Schlüsselübergabe schaute. Und „mutig“ sowie „klug“ nannte er die Entscheidung, den Platz nicht einfach nur neu zu bebauen, sondern ein Gebäude mit Symbolkraft zu errichten. Rechts: Architekt Andreas Hanke. (Foto: Harald Szczygiol/ GWG)
GWG-Chef Christoph Rehrmann (Bildmitte) dankte allen, die an der Verwirklichung dieses besonderen und von allen als gelungen empfundenen Projektes beteiligt waren, ausdrücklich. „Glückwunsch Haspe!“ – So begannen die lobenden Worte von Oberbürgermeister Erik O. Schulz (l.), der ein wenig neidisch auf die vor allem termingerechte und unproblematische Schlüsselübergabe schaute. Und „mutig“ sowie „klug“ nannte er die Entscheidung, den Platz nicht einfach nur neu zu bebauen, sondern ein Gebäude mit Symbolkraft zu errichten. Rechts: Architekt Andreas Hanke. (Foto: Harald Szczygiol/ GWG)