Hoher Gast: Staatssekretär besucht Preisträger der Europaschule Cuno II

Hagen. (red./lz) Hoher Besuch für die Preisträger der Hagener Europaschule „Cuno-Berufskolleg II“. Schon zum dritten Mal in Folge sind die Abiturientinnen und Abiturienten der Abteilung Medien des Cuno-Berufskollegs mit einem Kurzfilm zum Thema „Europa für Eine Welt“ als Gewinner aus dem landesweiten Wettbewerb „Euro-Visions“ hervorgegangen.
Anlass genug für NRW-Staatssekretär Dr. Jan Marc Eumann und Margarita Kaufmann, Beigeordnete der Stadt Hagen, sich vor Ort ein Bild über die Ausbildung der Jugendlichen zu machen.
Am 12. Februar dieses Jahres überreichte Minister Franz-Josef Lersch-Mense, Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes NRW, bereits den stolzen Siegern Malina Dicke, Annika Schulz und Niels Machura aus dem 13. Schuljahr die Preise im Rahmen einer Feierstunde in der Staatskanzlei in Düsseldorf höchstpersönlich.
Die Schülerinnen und Schüler erwerben am Cuno-Berufskolleg II einen Berufsabschluss als Gestaltungstechnische Assistenten und gleichzeitig die allgemeine Hochschulreife oder alternativ die Fachhochschulreife.

Anerkennung und Lob für junge Medienassistenten

Staatssekretär Eumann besuchte mit dem Cuno-Berufskolleg II zugleich eines der wenigen technischen Berufskollegs in NRW, das als Europaschule zertifiziert ist und zudem noch – neben dem ingenieurwissenschaftlichen – den Ausbildungsschwerpunkt im Bereich Medien anbietet.
Anwesend beim Treffen der Preisträger mit Staatssekretär Eumann waren auch Schulleiterin Kora Harmutz-Podleschny und einige der Betreuer und Lehrer der Cuno II. Lehrer Roland Heuel äußerte sich zu dem Projekt, dass man sich bewusst machen müsse, wie viel Praxis an den Berufsschulen vermittelt werde und lobte das Projekt der Schüler.

Europa als Filmprojekt – Was wäre dann…

Mit ihrem Film „Was wären wir dann?“ spielen die 18-jährigen Schülerinnen und der 19-jährige Schüler vor allem auf die Frage an, was Deutschland ohne Europa wäre und wie unser Alltag ohne Lebensmittel und Waren aus aller Welt aussähe. Was trügen wir ohne die Kleidung aus Bangladesh, was würden wir frühstücken ohne die Cornflakes aus Amerika. Gestalterisch leisteten die jungen Mediengestalter eine herausragende Leistung, indem sie mit Hilfe ihrer Lehrer in kürzester Zeit notwendige Gestaltungsprogramme erlernten und in ihrem Projekt umsetzten.
Die prämierten Beiträge sind im Internet abrufbar unter www.cuno.de.