Hund Henry einziger Halt

Henry kam schon mit deformierten Pfoten auf die Welt. Das Leiden hat sich allerdings so verschlimmert, dass ein Bein entfernt werden musste. Weil seine an Krebs erkrankte Besitzerin kein Geld hat, ging der Tierschutzverein in Vorleistung. Jetzt sind dringend Spenden vonnöten. (Foto: Tierschutzverein)

Herdecke. (anna) Als die 26-jährige Herdeckerin Katharina Lüling an Hautkrebs erkrankte, verlor sie nicht nur ihren Freund. Obendrein musste sie mit ansehen, dass es ihrem geliebten Hund Henry, den sie vor drei Jahren aus dem Hagener Tierheim holte, immer schlechter ging. Während der belastenden Chemotherapie und weiteren Schicksalsschlägen war der Hund Katharinas einziger Halt. Jetzt musste sie erleben, wie seine Pfote, die dringend operiert werden musste, sich immer mehr verdrehte und der Hund unter schrecklichen Schmerzen litt.

Für die aufwändige Operation, bei der das Bein amputiert werden musste, hatte die junge Frau kein Geld.

Tierschutzverein hilft

In ihrer Not wandte sich Katharina Lüling an den Hagener Tierschutzverein, der sich sofort um den vierjährigen Henry kümmerte und die notwendige Operation in Duisburg veranlasste. „Das Geld, etwa 1000 Euro, haben wir erst einmal vorgestreckt, damit das Tier sofort behandelt werden konnte“, berichtet Birgit Ganskow, Vorsitzende des Tierschutzvereins. „Wir haben natürlich nichts zu verschenken, besonders deshalb, weil wir das neue Tierheim dringend fertig stellen und finanzieren müssen. Deshalb hat der Verein mit Katharina Lüling edie Rückzahlung per Ratenvertrag vereinbart.“

„Jetzt kann die junge Frau den Hund zwar behalten, hat aber nun finanzielle Probleme“, erläutert die Vorsitzende. „Henry muss in etwa 3 bis 5 Monaten nachoperiert werden, da noch eine Platte entfernt werden muss. Die Deformierung der Pfoten war schlimmer als befürchtet, so dass eventuell auch noch das andere Bein operiert werden muss. Die Kosten werden sich insgesamt auf 1300 bis 1500 Euro belaufen, die wir vorstrecken werden.“

Demnächst gesund

Im Moment ist Henry wohlauf, trägt zwar noch einen Stützverband, braucht aber keine Schmerzmittel mehr. Nach dem zweiten Eingriff wird er sicherlich ein ganz gesunder Hund sein. Der Tierschutzverein bittet nun die wk-Leser im Namen von Henry und Katharina Lüling um Spenden, damit der Hund wohlauf werden und seinem Frauchen weiterhin zur Seite stehen kann.

Wer helfen möchte, kann unter der Verbindung Tierschutzverein Hagen und Umgebung e.V., Stichwort „Henry“, Kto.-Nr. 100029582, BLZ 45050001, spenden.