„Ich find’ Hagen klasse!“ – Teil 3

Hagen. (je) Vor zwei Wochen begründete wk-Chefredakteur Michael Eckhoff unter der Überschrift „Ich find’ Hagen klasse!“, warum er gern an der Volme lebt. Eckhoff hat am Ende seiner „Liebeserklärung“ obendrein die Leser gebeten, ihm zu berichten, warum sie Hagen ebenfalls klasse finden. Viele Leser haben sich mittlerweile zu Wort gemeldet. Am vergangenen Wochenende brachten wie einen ersten Querschnitt, heute folgt ein zweiter:

C. Visarius: „Ich lebe gern in Hagen, weil die Verbindung von den Vorteilen des Stadtlebens (Einkaufsmöglichkeiten, kulturelle Möglichkeiten etc.) und gleichzeitiger Nähe zu Naherholungsmöglichkeiten in der Natur (Wälder, Seen) absolut ideal ist. Die Stadt bietet alles, was man im Alltag zum Leben braucht (den Rest würde man spätestens im nahen Dortmund finden), und ist dabei trotzdem überschaubar. Man trifft sich immer irgendwie irgendwo, es herrscht quasi eine familiäre Atmosphäre. Auch die ja mittlerweile völlig neu gestaltete City kann sich meines Erachtens locker mit den Fußgängerzonen anderer Ruhrgebietsstädte messen, vor allem wenn man bedenkt, wie die City sich vor dem Umbau gestaltete (Stichworte: Unterführung, altes Hortengebäude, altes Rathaus). Hat man Lust auf einen Wochenendausflug, bietet die Nähe zu den Regionen Ruhrgebiet, Sauerland, Rheinland unendliche Möglichkeiten. Wünschen würde ich mir, dass noch viel mehr Hagener – anstatt nur auf die Stadtoberhäupter zu schimpfen (auch wenn das größtenteils vollkommen berechtigt ist) – die Ärmel hochkrempeln und sich aktiv für ihre Stadt engagieren würden, sei es, dass sie bei Müllsammelaktionen mitmachen, Patenschaften für Spielplätze oder anderes übernehmen etc. oder dass sie sich tatsächlich politisch engagieren, um es vielleicht besser zu machen als einige, die im Augenblick die Politik bestimmen“, so C. Visarius.

Hannelore Rehkämper: „Ich bin froh, dass ich 85 Jahre lang in Hagen wohnen durfte und ich bin immer stolz auf meine Stadt gewesen. Ich halte die vielen Miesmacher für gemein.“

Helga Faust: „Mit dem Beitrag ’Ich find’ Hagen klasse…!’ haben Sie mir aus dem Herzen geschrieben. Auch ich finde meine Heimatstadt klasse. Schon im Krieg (Kinderlandverschickung) haben wir gesungen:
Hagen, du bist für mich stets die schönste Stadt
Wenn der Krieg dich auch so stark zerstört hat.
Besonders gefällt mir, dass wir so viele Schulen und Weiterbildungseinrichtungen haben. Die jungen Menschen bringen Schwung und Leben, was unserer Stadt sehr gut tut.“

Ilona Jakob: „Sie haben uns Leser aufgefordert zu schreiben, warum es uns in Hagen gefällt. Mir gefallen die Hügellandschaften von Hagen und das viele Grün. Nicht zu vergessen die vielen sympathischen Menschen in Hagen. Die Angestellten in den Geschäften sind sehr freundlich und zuvorkommend. Auch bei den Ärzten und in den Krankenhäusern fühlt man sich gut aufgehoben. Die Fußgängerzone strahlt Gemütlichkeit aus. Mit den Bussen kommt man überall problemlos hin und die Busfahrer sind auch freundlich; sie geben immer gern Auskunft. Die Luft ist gut. Nur Papier und Abfälle sollte man nicht einfach fallen lassen. Es sind überall genug Abfallgefäße vorhanden. Ich finde es schön in Hagen zu leben. Es ist meine Stadt.“

Elvira Leifhelm: „Ich bin geboren am 23. März 1939 in Hagen. Ich liebe meine Stadt, sie bietet mir alles, was man zum Leben braucht. Meine gesamte Familie, Kinder, Enkel, Geschwister, Partner wohnen und arbeiten in Hagen, auf sämtliche Stadtteile verteilt. Hier fühlen wir uns heimisch und geborgen. Hagen ist das Tor zum Sauerland, mit vier Flüssen, einem Freilichtmuseum, wir haben das schöne Westfalenbad, die Fernuni, die Stadthalle, das Schumacher-Museum, das Stadttheater, Elbersgelände, Schloss Werdringen, Krematorium, den Hohenhof, die Müllverbrennungsanlage, ausreichend Krankenhäuser und ärztliche Versorgung. Es gäbe bestimmt noch mehr Erwähnenswertes, sicher auch einiges Negatives zu sagen. Aber wo ist schon alles perfekt? Ich finde meine Stadt Hagen wunderschön und hoffe, dass sie nicht noch weiter schrumpft.“

Hans-Dieter Szepanski: „Warum lebe ich gerne in Hagen? 1940 wurde ich in Haspe bei Hagen geboren, ich war immer Hasper Hagener. Wir gehen in die Stadt (damit ist Haspe gemeint) oder sagen: Wir fahren nach Hagen, dies ist seit Generationen so. Auch das ist Hagen! Hinzu kommt, dass ich 35 Jahre für die Stadt Hagen gearbeitet habe, so ist man eben Hasper Hagener! Was für uns ältere Menschen galt: Hagen ist die Pforte zum Sauerland, auch das ist Hagen! Mit all seinen schönen Wäldern und Seen – das ist und bleibt unsere schöne Stadt Hagen! In der es sich lohnt zu leben!“