Im Kultopia: Wider das Vergessen

Hagen. Am 9. November jährt sich die sogenannte
„Reichskristallnacht“ zum 78. Mal, die Nacht, in der Synagogen brannten. Dieses
Datum ist mit der Terrorzeit der Nazis verbunden, ebenso wie mit den Namen
Dachau, Buchenwald, Bergen-Belsen, Auschwitz – und dieses Auschwitz wird auch
Jahre später noch ein Symbol der unbegreiflichen Unmenschlichkeit bleiben.
Gedichte und Lieder gaben damals oft Trost und Hoffnung – und gaben ihren
Schöpfern und vielen Mithäftlingen oft Kraft, Tag für Tag das Grauen zu
überleben.
Und heute? Sind sie eine Mahnung. Sie sind ein Aufruf zum Frieden und ein
Appell an die Menschlichkeit.
Das bekannte Hagener Folk-Musik-Trio mit Peter Boenig (Gitarre/Gesang),
Helmut Besten (Cello) und Horst Lappöhn, verstärkt durch Daiga Röhl am
Akkordeon, gestaltet am Mittwoch, 9. November 2016, um 20 Uhr im Hagener
Kulturzentrum „Kultopia“, Konkordiastraße 25, einen Abend mit Gedichten und
Liedern aus Ghetto, KZ und Widerstand. Los geht es um 20 Uhr.