Infoabend in Wetter

Wetter. Die Stadt Wetter bietet den Eigentümern von Immobilien im „Umbaugebiet“ in der unteren Kaiserstraße, der König- und Bahnhofstraße mit einem Haus- und Hofflächenprogramm die Möglichkeit, ihre Fassaden und somit das Stadtbild gestalterisch aufzuwerten – ein weiterer Baustein für eine lebendigere untere Kaiserstraße. Dieses von Bund und Land mit Fördermitteln unterstützte Programm startet Ende August. Die Stadt und das Citymanagement laden alle Eigentümer zu einer Informationsveranstaltung am Donnerstag, 27. August 2015, um 19 Uhr im Veranstaltungszentrum der Sparkasse, Eingang Bahnhofstraße, ein.

Quartiersarchitektin Andrea Moises (l.), Magnus Terbahl und Birgit Gräfen-Loer (Fachbereich Bauen) sind in Wetter die Ansprechpartner rund um das Haus- und Hofflächenprogramm.(Foto: Stadt Wetter)
Quartiersarchitektin Andrea Moises (l.), Magnus Terbahl und Birgit Gräfen-Loer (Fachbereich Bauen) sind in Wetter die Ansprechpartner rund um das Haus- und Hofflächenprogramm.(Foto: Stadt Wetter)

Mit dem Haus- und Hofflächenprogramm können private Immobilieneigentümer Zuschüsse zur Erneuerung ihrer Hausfassaden oder der Aufwertung ihrer Hofflächen erhalten. Im Rahmen dieses Programms bietet Wetter Eigentümern darüber hinaus eine kostenlose Erstberatung durch die Quartiersarchitektin Andrea Moises an. Sie berät Eigentümer kostenlos zu möglichen Erneuerungsbedarfen an den Immobilien und beantwortet Fragen rund um energetische Sanierung, barrierefreien Umbau und öffentliche Fördermittel.

Was kann gefördert werden? „Es geht darum, historische Details wieder sichtbar zu machen und spätere Verkleidungen wieder abzunehmen“, so Moises. „So passen etwa später hinzugefügte große Schaufenster nicht mehr zur Einteilung der Fassaden darüber.“

Gut geeignet für alte Bauten

Um gefördert werden zu können, muss die Immobilie mindestens zehn Jahre alt sein und innerhalb des Stadtumbaugebietes (Untere Kaiserstraße, Königstraße und angrenzende Bereiche) liegen. Besonders im Blickpunkt des Förderprogrammes liegen in dem entsprechenden Gebiet Fachwerkimmobilien sowie Häuser aus der Gründerzeit sowie aus den 50er Jahren. Bis zu 40.000 Euro stehen in diesem Jahr an Fördergeldern zur Verfügung, im nächsten Jahr sollen noch einmal 100.000 Euro dazu kommen.

Hausbesitzer, die sich für eine Förderung interessieren, dürfen allerdings noch nicht mit der Verschönerung von Fassaden oder Hofflächen begonnen haben: „Erst muss der Antrag gestellt werden“, so Moises. Pro umgestalteten Quadratmeter werden 30 Euro gefördert, die Höchstfördersumme pro Haus liegt bei 5.000 Euro.

Wer sich für das Haus- und Hofflächenprogramm interessiert, bekommt unter den Telefonnummern 0151/ 64532688 oder 02335/ 840548 zusätzliche Auskünfte.