Irak, Popstar und Hoehme im Museum

Nuri Irak und seine Ausstellung „Katharsis“ werden im Kunsttreff besprochen. Es sind noch Plätze frei. (Foto: Detlef Werth)

Hagen. Der Kunsttreff mit dem Thema „Nuri Irak – Katharsis“ findet am Donnerstag, 13. September, von 14.30 bis 16.30 Uhr im Kunstquartier statt. Unter dem Titel „Katharsis“ zeigt der Hagener Künstler Nuri Irak im Osthaus-Museum eine umfassende Werkschau aus zwei Jahrzehnten. In der Ausstellung sind Gemälde, Fotografien und graphische Arbeiten zu sehen. In der Gegenüberstellung kann man nicht nur einen Wandel in seiner Malerei von Abstraktion zu emotionalen Landschaften nachvollziehen, sondern auch über das narrative, fotographische Werk reflektieren.
Wie ist der Titel der Ausstellung zu bewerten? Hat Malerei eine reinigende Wirkung? Was sagen die gewählten Materialien wie Blattsilber oder Asche und Rost über den Inhalt des Bildes aus? Inwieweit sind Fotographie und Malerei vereinbar. Diese und weitere Fragen werden im Rahmen dieses Kunsttreffs diskutiert. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Anmeldungen (9 Euro) unter Tel. 02331 / 207-2740.

Komm nach Hagen

Am Donnerstag, 13. September um 16.30 Uhr und Samstag, 15. September um 13 Uhr findet jeweils eine Führung durch die Ausstellung „Komm nach Hagen, … mach dein Glück!“ Mit über 300 Exponaten wirft die Präsentation einen neuen Blick auf das Musikmärchen der 1970er und 1980er Jahre in Hagen.
Die großen Karrieren von Inga und Annette Humpe, Extra-
breit und Nena starteten in jener Zeit. Die Ausstellung versucht zu ergründen, warum gerade in Hagen die Bedingungen für den Start in diverse Musikkarrieren so gut waren.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist erforderlich und wird unter Tel. 02331 / 207-2740 entgegengenommen.

Gerhard Hoehme

Am Sonntag, 16. September, findet um 15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung „Gerhard Hoehme – Epiphanie des Informel“ statt. Das Informel wäre ärmer ohne das facettenreiche Werk Gerhard Hoehmes. Die neue Ausstellung des Emil-Schumacher-Museums macht die außergewöhnliche Vielfalt in dessen malerischem Schaffen erfahrbar. Im Mittelpunkt stehen Werke ab Mitte der 1950er- bis Mitte der 1960er Jahre.
Besonders interessant sind neben den reliefartigen Borkenbildern insbesondere Hoehmes Bilder mit Schrift. In ihnen tritt die Schrift in eine unwiderstehliche Spannung – wenn nicht sogar Konkurrenz – zu dem Blick auf die abstrakte Malerei.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig (begrenzte Teilnehmerzahl).