Jugendring Hagen sucht Förderer

Hagen. (as) „Wir für Demokratie – Tag und Nacht für Toleranz“ sind Diskussionen und Musik überschrieben, die am Freitag, 19. April 2013, von 17 bis 19 Uhr im Kunstquartier (Emil-Schumacher-Museum) am Museumsplatz 1 zu erleben sind. Gastgeber ist der Jugendring Hagen mit seinem Bündnisbüro des Lokalen Aktionsplans für Toleranz und Demokratie.

Die bunten und informativen Nachmittags- und Abendstunden sind gleichsam Abschied von zwei Bundesförderprogrammen. Ende des Jahres laufen die Bundesprogramme „Vielfalt tut gut“ und „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ aus. Rund 500.000 Euro flossen seit 2007 nach Hagen. 76 Projekte konnten dank der finanzellen Mittel gestemmt werden – vom Sternlauf, über Rundgänge zur Stadtgeschichte bis zu den Schulveranstaltungen „90 Minuten gegen Rechts“. All diese Projekte werden am Freitag im Kunstquartier präsentiert.

Der Markt der Möglichkeiten mit all den Aktivitäten aus mehr als sechs Jahren Bundesförderung wird ergänzt durch Musik von Qu-Rock und vor allem durch eine Diskussionsrunde. Oberbürgermeister Jörg Dehm, Musiker Gandhi Chahine, DGB-Vorsitzender Jochen Marquardt, der Vorsitzende des Integrationsrats Ziya Cakmak und Phoenix-Geschäftsführer Oliver Herkelmann sprechen über Toleranz und Integration. Angesprochen wird bestimmt auch die Frage, ob sich Basketball-Profis aus Übersee in Hagen willkommen fühlen.

Zwei informative und interessante Stunden möchten die Veranstalter ihren Besuchern bescheren. Und sie möchten einen Blick in die Zukunft wagen: Wie geht’s im Jahr 2014 weiter? Wie können Stadt und Jugendring auch ohne Bundesförderung Projekte rund um Toleranz und Integration stemmen? „Wir suchen dringend Förderer“, sagt Uwe Grabowski, Bildungsreferent des Jugendrings Hagen. Dabei sind nicht ausschließlich Geldspritzen gefragt. Oft reicht es schon, gelegentlich die eigene Arbeitskraft oder das eigene Wissen zur Verfügung zu stellen. Wer sich informieren möchte, wie sich der Jugendring die Projekt-Zukunft ohne Bundesförderung vorstellt, ist am Freitag, 19. April 2013, von 17 bis 19 Uhr im Kunstquartier am Museumsplatz willkommen.