Einen Kooperationsvertrag schlossen jetzt der Awo-Jugendmigrationsdienst und das Hagener Cuno-Berufskolleg ab.
Einen Kooperationsvertrag schlossen jetzt der Awo-Jugendmigrationsdienst und das Hagener Cuno-Berufskolleg ab. (Foto: Cuno Berufskolleg I)

Hagen. Der Jugendmigrationsdienst (JMD) des Awo-Unterbezirks Hagen/Märkischer Kreis und das Cuno-Berufskolleg I haben in einem Kooperationsvertrag die intensive Zusammenarbeit zur Umsetzung des Bundesvorhabens JMD@school (Jugendsozialarbeit an Schulen des JMD) vereinbart.

JMD@school ist ein Präventionsprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) um junge Menschen vor einer Radikalisierung zu schützen, demokratische Werte einer offenen Gesellschaft zu vermitteln, ihre Widerstandskraft gegenüber menschenfeindlichen Ideologien zu fördern und sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung, auch im Übergang von Schule zum Beruf, zu stärken.

Das Projekt richtet sich sowohl an Jugendliche mit Migrationshintergrund als auch an herkunftsdeutsche junge Menschen, die durch unterschiedliche Projekte am zentralen Lebensort Schule erreicht werden sollen, da sie hier einen Großteil ihrer Zeit verbringen.

Unter Einbeziehung weiterer Kooperationspartner der politischen Bildung oder öffentliche Träger der Jugendhilfe sind Gruppenangebote, Veranstaltungen, themenzentrierte Reihen, AGs und Vorträge zur Vermittlung interkultureller und religiöser Kompetenz, zur Stärkung der Demokratiekompetenz und zur Kompetenzstärkung in der Persönlichkeitsentwicklung in enger Zusammenarbeit mit dem Cuno-Berufskolleg I, in und mit der Schule vorgesehen.

Im November startet ein ers­tes Projekt zur Stärkung der Demokratiekompetenz mit einem Theaterstück.