Jury prüft Regionale-Vorschläge: „Region im Fluss“

Hagen/EN. (Red./ME) „Region im Fluss – Mittendrin in NRW“: Unter diesem Motto steht die gemeinsame Bewerbung der Stadt Hagen, des Ennepe-Ruhr-Kreises, des Regionalverbandes Ruhr (RVR), der Städte Schwerte und Fröndenberg sowie der Kooperationspartner Dortmund und Bochum für die Regionale 2022 bzw. 2025.
Anfang Dezember war das Konzept im Foyer des Hagener Kunstquartiers erstmalig einer breiten Öffentlichkeit präsentiert worden – im Beisein von über hundert Gästen.
Am 9. Dezember wurde die Bewerbung fristgerecht der Landesregierung in Düsseldorf übergeben. Eine ernst zu nehmende Konkurrenz gibt es unter anderem aus Südwestfalen – die Sauer- und Siegerländer hatten zwar schon für die vorletzte Regionale den Zuschlag bekommen und von dn Zuschüssen unter anderem den Burg-Aufzug in Altena gebaut. Doch sie gehen jetzt noch einmal an den Start.
Optimistisch
Im Raum Hagen/EN/Schwerte ist man trotzdem guten Mutes, den Vorzug zu erhalten. Am Montag, 20. Februar, stellten die Regionaldirektorin des RVR, Karola Geiß-Netthöfel, der Landrat des Ennepe-Ruhr-Kreises, Olaf Schade, Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz und weitere Akteure aus der heimischen Region der 15-köpfigen Regionale-Jury die Bewerbungsidee samt 70-seitigem Konzept vor.
Dabei wurden die einzelnen Handlungsfelder aus den Bereichen „Arbeit und Wirtschaft“, „Freizeit, Umwelt und Tourismus“, „Soziales, Integration, Gesundheit, Bildung und Kultur“ sowie „Raum und Mobilität“ im Detail präsentiert. Unter diesen vier Überschriften sind seit Mitte September in einem umfangreichen Prozess die vorhandenen Potentiale der Region zusammengetragen, Entwicklungsbausteine entworfen und sogenannte Ideenspeicher benannt worden.
Ein Technikforum 4.0 für Kinder und Jugendliche, Radweg­achsen für Alltag, Freizeit und Tourismus, eine Stadterneuerung über die Stadtgrenzen hinweg sowie ein „Bildungshaus Inklusion“ gehören zu den Vorschlägen. Allein diese vier Beispiele zeigen, was machbar sein könnte. „Mit der Regionale wollen wir in vielen Lebensbereichen Zukunft gestalten“, hob EN-Landrat Olaf Schade hervor.
Wichtiger Schritt
Ziel ist, das Ruhrtal als attraktiven Wirtschafts- und Lebensraum im Süden der Metropole Ruhr weiterzuentwickeln. „Unser Wettbewerbsbeitrag zur Regionale 2022/2025 ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung“, so RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel, „aktuell haben wir noch einmal sehr deutlich hervorgehoben, wie wichtig die Regionale für die von uns ins Auge gefasste Weiterentwicklung im Süden der Metropole Ruhr ist.“
Gemeinsam mit allen weiteren Beteiligten hoffen OB Schulz, Landrat Schade, Direktorin Geiß-Netthöfel und die weiteren Stadtoberhäpter der Region auf eine positive Entscheidung seitens der Landesregierung. Diese könnte Ende März/Anfang April fallen.
Zuversichtlich, dass die Landesregierung zugunsten von Hagen, EN, RVR und der anderen beteiligten Städte entscheiden wird, zeigt sich auch Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz: „Ich bin mir ganz sicher, dass die Region mit ihrer Bewerbung überzeugen wird. Um den Erfolg zu erzielen, haben alle Beteiligten unter Hochdruck und verbunden mit ganz viel Herzblut am Konzept mitgearbeitet. Ihnen allen gilt ein riesiges Dankeschön!“
Wer mehr über die Bewerbung der heimischen Region für die Regionale 2022/2025 erfahren möchte, findet weitere Informationen im Internet unter www.regionimfluss.de.