Karten zu gewinnen für Kiblitskys Fotografien

Werke von Joseph Kiblitsky sind zur Zeit im Osthaus-Museum zu sehen. (Foto: Joseph Kiblitsky)

Hagen. Das Osthaus-Museum Hagen stellt zur Zeit die Sammlung von Joseph Kiblitsky aus. Etwa 180 Gemälde und 10 Skulpturen sowie Fotografien und eine Video-Arbeit werden in der Ausstellung gezeigt – Wochenkurier-Leser können für die Ausstellung, die bis zum 25. Februar zu sehen ist, Karten gewinnen.

Der 1946 geborene Kunstkenner Kiblitsky ist zugleich auch ein leidenschaftlicher Fotograf. Daher werden seine dokumentarischen Aufnahmen aus dem Sowjet-Russland sowie die aus dem heutigen Russland neben seiner Kunstsammlung präsentiert und bilden eine Einheit im freien, nach Osten gerichteten Blick. Die ideologiegeprägte Welt spiegelt sich in beidem wider. Kunstwerke und Fotografien erlauben nicht nur einen unschätzbaren Einblick in russische Lebenswelten, sondern zeigen auch, wie unterschiedlich Künstler auf diese Realitäten reagiert haben.

Seit den 1970er Jahren begann Joseph Kiblitsky, seine Sammlung anzulegen. Zunächst einmal umfasste sie Werke seiner Künstlerfreunde. Was diese erste Sammlung interessant macht, ist ihre Zeitverbundenheit. Die meisten der Künstler hatten ihre Werke eher in privaten Zirkeln und nur für kurze Zeit ausstellen können, da sie im offiziellen Kunstbetrieb nicht existierten.

Die Fotografien der 1970er und 1980er Jahre aus der Sowjetunion von Joseph Kiblitsky stellen den Menschen in den Vordergrund: Kinder, junge Frauen, ältere Sowjetbürger werden in ihrem täglichen Sein vorgestellt. Die Kamera ist eine beobachtende, allerdings keine voyeuristische. Mit viel Liebe zu den Dargestellten gelingt es Kiblitsky, die Menschen nicht als Dokumente, sondern als sehr lebendige Wesen aufzunehmen.

Im Dialog

Die neueren Aufnahmen von Joseph Kiblitsky aus dem heutigen Russland führen den Dialog mit den Menschen fort. Sie widmen sich aber auch ihrer Umgebung.

Drei Wochenkurier-Leser können jeweils zwei Karten für die Ausstellung gewinnen. Einfach bis 6. Februar eine Mail an redaktion@wochenkurier.de mit dem Stichwort „Kiblitsky“ schicken. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden benachrichtigt.