Kein Umzug am Karfreitag

Hagen. Das Ordnungsamt der Stadt Hagen weist darauf hin, dass für die Osterfeiertage auch 2013 wieder besondere Vorschriften des Feiertagsgesetzes Nordrhein-Westfalen gelten.

Am Gründonnerstag, 28. März, ab 18 Uhr bis zum 29. März um 6 Uhr sind jegliche öffentliche Tanzveranstaltungen, sowie musikalische und sonstige unterhaltende Darbietungen in Gaststätten und Diskotheken verboten.

Am Karfreitag, 29. März, bis Karsamstag, 6 Uhr, sind öffentliche Veranstaltungen insgesamt nicht gestattet. Hierzu zählen insbesondere Märkte, gewerbliche Ausstellungen, sportliche Veranstaltungen, Leistungsshows, Zirkusaufführungen, Volksfeste, tänzerische und artistische Darbietungen, alle Unterhaltungsdarbietungen in Gaststätten und Diskotheken sowie der Betrieb von Spielhallen, Internetcafés und Wettannahmestellen.

Darüber hinaus müssen an Karfreitag – wie an allen Sonn- und Feiertagen – auch Videotheken und Autowaschanlagen (gilt sogar für die Staubsauger an Tankstellen) geschlossen bleiben. Ebenso verbietet das Feiertagsgesetz am Karfreitag Wohnungsumzüge. Gesetzlich erlaubt sind lediglich Kunstausstellungen, Kunstführungen, Tierschauen und ähnliche Veranstaltungen, öffnen dürfen auch Museen.

Eine besondere Regelung betrifft Bäckereien, Blumengeschäfte und Kioske. Diese dürfen am Ostersonntag, 31. März, ebenfalls nicht öffnen, dafür jedoch am Ostermontag, 1. April, für insgesamt fünf Stunden. Die Öffnungszeiten müssen im Eingangsbereich genau angegeben sein. Bäckereien, die ein Café betreiben, dürfen dies am Ostersonntag öffnen und ihre Ware zum sofortigen Verzehr vor Ort anbieten, allerdings nicht außer Haus verkaufen.

Über Ausnahmen von den Bestimmungen des Feiertagsgesetzes in Nordrhein-Westfalen entscheidet die Bezirksregierung in Arnsberg. Das Ordnungsamt appelliert an alle Betreiber von Gaststätten, Spielhallen, Internetcafés, Wettannahmestellen, Tanzlokalen, Diskotheken und alle anderen Veranstalter von Theater- und Musikaufführungen, sowie die sonstigen betroffenen Gewerbetreibenden, diese Verbote zu beachten. Festgestellte Verstöße werden mit einer Geldbuße geahndet.