„Klangrede“: Mahlers Urlicht mit Erklärung

Hagen. Die erste „Klangrede“ in dieser Spielzeit, eine
Einführungsveranstaltung zum ersten Sinfoniekonzert des Philharmonischen
Orchesters Hagen, findet am Sonntag, 11. September um 11.30 Uhr in der
ehemaligen altkatholischen Auferstehungskirche auf der Hagener Elfriedenhöhe
statt.
Mahlers zweite Sinfonie
Im Zentrum dieser ­„Klangrede“ steht die Einführung und Betrachtung von
Gustavs Mahlers zweiter Sinfonie, die im ersten Konzert am 13. September, um 20
Uhr in der Stadthalle Hagen aufgeführt wird. Dieses monumentale, abendfüllende
Werk trägt den Beinamen „Auferstehungssinfonie“.
Begründet ist der Titel durch den Auferstehungshymnus des Dichters Friedrich
Klopstock, welchen Mahler als Text für den letzten Satz verwandte, in dem er
erstmals innerhalb eines sinfonischen Werkes die menschliche Stimme integrierte.
„Das ‚Urlicht‘ ist das Fragen und Ringen der Seele um Gott und um die eigene
göttliche Existenz über dieses Leben hinaus“, so Mahler.
Als Gesprächsgäste von Generalmusikdirektor Florian Ludwig geben der Diakon
Sergios Kuckhoff aus Duisburg und Thomai Chalkia aus Hagen Auskunft über die
Geschichte und die Gegenwart der griechisch-orthodoxen Gemeinde in Hagen. Die
Altistin Rena Kleifeld wird das „Urlicht“ in Mahlers Klavierfassung
präsentieren.
Der Eintritt zur „Klangrede“ ist frei.