Koepchenwerk: Arbeiten am Schieberhaus starten

Die hier sichtbaren Vandalismusschäden sollen zukünftig durch eine Einzäunung verhindert werden. (Foto: Sabine Burggräf)

Die hier sichtbaren Vandalismusschäden sollen zukünftig durch eine Einzäunung verhindert werden. (Foto: Sabine Burggräf)

Herdecke/Boele. In Kürze werden die RWE-Buchstaben am Hang oberhalb des Koepchenwerks für ein paar Monate verschwinden. Die Reparaturmaßnahmen sind dringend erforderlich, da Witterung und Vandalismus dem denkmalgeschützten Schriftzug stark zugesetzt haben.

„Wichtiges Symbol“
Deshalb werden die Bleche der drei sechs Meter hohen Lettern abmontiert und in der Zentralwerkstatt der Industriedenkmalstiftung in Dortmund in Eigenleistung wieder instandgesetzt. Die Trägerkonstruktion der Buchstaben verbleibt vor Ort, wird dort entrostet, gegen Korrosion geschützt und verstärkt.
Zugleich wird das Dach des Schieberhauses repariert. Außerdem ist eine Einzäunung des Dachbereichs eingeplant, um dem permanenten Vandalismus am Schieberhaus Einhalt zu gebieten. „Der Schriftzug ist ein wichtiges Symbol für das historische Pumpspeicherkraftwerk“, sagt Ursula Mehrfeld, Geschäftsführerin der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, die das Koepchenwerk Ende 2016 in ihre Obhut genommen hat.
Nach Abschluss der Dacharbeiten am Schieberhaus geht es im Sommer auch an die Abdichtung des Daches am Gebäude des Koepchenwerks selbst. Der leitenden Architektin der Instandsetzungsmaßnahmen, Dr. Sabine Burggräf,
zufolge wird sich darüber hinaus auch an den Fassaden etwas tun: „Die Gerüstbauarbeiten und die Reparatur der seeseitigen Fenster wurden inzwischen öffentlich ausgeschrieben. Ende Juli/Anfang August 2017 wird die Vergabe erfolgen.“ Wann genau die RWE-Buchstaben wieder erstrahlen, vermag sie noch nicht zu sagen: „Es wird wohl Spätherbst werden.“