Kunst-Fans freuen sich: „Schumacher 2018“

Ulrich Schumacher, Rouven Lotz und Frank Denk (v.l.) sind stolz auf den 2018er Emil-Schumacher-Kalender.(Foto: Michael Eckhoff)

Hagen. (ME/MaM) Immer in den Wochen vor Weihnachten kommen traditionsreiche „Hagener Produkte“ auf den Markt, etwa das im Ardenkuverlag erscheinende „HagenBuch“ (beim Wochenkurier, Körnerstraße 45, erhältlich) oder auch der stets begehrte „Schumacher-Kalender“. Ein Doppelbogen auf weiß-olivgrün-rotem Hintergrund und etwas verlaufene Farbe, so könnten Laien das Titelbild „Macumba“ des Emil-Schumacher-Kunstkalenders 2018 beschreiben. Tatsächlich aber vermittelt das 1973/74 entstandene Werk einige Eindrücke des Künstlers aus Brasilien, die ihm von der Biennale 1963 in Sao Paulo im Gedächtnis geblieben waren. So sind die ungewöhnlichen Farben des Titelbildes zu erklären. In den vergangenen Jahren dominierte meist Blau in den Kalendern.

Das ist in diesem Jahr etwas anders. Dr. Ulrich Schumacher, Vorsitzender der Emil-Schumacher-Stiftung und Sohn des Künstlers, sowie Rouven Lotz, wissenschaftlicher Leiter des Museums, stellten den mittlerweile 22. Kalender unlängst in den Ausstellungshallen des Hagener Schumacher-Museums vor. Zum nunmehr dritten Mal kümmerte sich Frank Denk nach dem Tod Friedhelm Schröders um die Produktion des Kalenders. Der Kalender ist, nachdem vor einigen Jahren das Hochformat aufgegeben worden war, abermals im Querformat gedruckt. Die Bilder stammen unter anderem aus eigenen Beständen der Emil-Schumacher-Stiftung, privaten Sammlungen oder – wie das Titelbild – aus der Kunstsammlung NRW.

Erhältlich ist der Kalender im örtlichen Buchfachhandel oder nötigenfalls direkt bei Frank Denk in der Druckerei Brasse & Nolte, Tel. 02305 / 3580810 bzw. Mail f.denk@ruhrstadt-medien.de.